Jahresrückblick SportDie besten Olympia-Sprüche

Die besten Sprüche der Österreicher von Olympia 2018.

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ALPINE SKIING - FIS WC Courchevel
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"Jetzt müssen sich die anderen anstrengen, dass sie mich putzen." Eisschnellläuferin Vanessa Herzog strotzt nach EM-Gold und Weltcupsieg vor ihrem Olympia-Auftritt vor Selbstvertrauen.

"Die 'Omi' ist zum Teil besser beieinander als die Jungen, da müssen sie einmal nachdenken." Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz, von ÖSV-Cheftrainer Andreas Felder und Teamkolleginnen "Team-Omi" genannt.

"Bei uns gewinnt am Ende eh immer die Vogt Carina." Daniela Iraschko-Stolz hat die - letztlich fünftplatzierte - deutsche Doppel-Weltmeisterin und 2014-Olympiasiegerin vor dem Damen-Skispringen wieder stark eingeschätzt.

"Es war einfach das Ziel, viermal gerade ausfahren. Das ist mir geglückt." Rodler David Gleirscher über seine siegbringende Taktik.

"Mein Gesicht habe ich ein bisschen abpicken müssen, denn ich will ja mit 40 auch noch gut ausschauen." Biathlet Dominik Landertingers Erklärung zu den großen Pflastern auf beiden Wangen als Schutz vor der großen Kälte im abendlichen Bewerb.

"Ich bin eine Bauerntochter. Ich habe als Kind schon Kuhmist und Beton gegessen." Skirennfahrerin Ramona Siebenhofer, warum sie im Gegensatz zu vielen anderen um ihre Gesundheit besorgten Menschen kein Problem mit Händeschütteln hat.

"Ich dachte, es geht richtig dahin. Aber genau dann wird der Wind weniger und dann flieg ich durch wie ein Kartoffelsack. Meine 56 Kilo haben sich angefühlt wie 80." Stefan Kraft analysiert einen seiner Sprünge im Normalschanzenbewerb.

"Ich weiß nicht, ob das noch kommt. Ich hoffe, dass das noch kommt. Sonst wäre es ziemlich langweilig." Marcel Hirscher über ausgebliebene Emotionen nach seinem ersten Olympiasieg befragt.

"Ich bin stolz auf eine wahnsinnig gute Abfahrt und ziemlich viel Coolness im Slalom." Hirscher über die Gründe für seinen Sieg in der Kombination.

"Ich begrüße sie bei der dritten Pressekonferenz, ohne dass wir ein Rennen gesehen haben." Österreichs Ski-Damenchef Jürgen Kriechbaum im Austria House beim Pressegespräch zum bevorstehenden Super-G infolge der Absagen bzw. Verschiebungen von Riesentorlauf und Slalom.

"Mit der Mama konnte ich nicht viel reden, die hat am Telefon durchgeplärrt. Von meiner Tochter habe ich ein Foto gesehen, wie sie den Fernseher abschmust." Der Kombi-Dritte Lukas Klapfer bei der Medaillen-Feier im Austria House.

"Heute sind mir sogar einmal die Tränen runtergeronnen, obwohl ich so ein cooler Hund bin." Trainer Michael Pircher unter dem Eindruck der Kombi-Goldfahrt von Marcel Hirscher.

"Wir mögen uns gern, und wir haben uns auch lieb, aber wir streiten halt auch viel." Biathlet Dominik Landertinger über seine "Beziehung" zu Pyeongchang, wo er schon 2009 WM-Gold geholt hatte.

"Nein. Ich bin in der Früh aufgestanden und bin der gleiche Depp wie vorher." Klapfer auf die Frage, ob er nach dem Olympia-Medaillen-Gewinn nun ein anderer sei.

"Ich habe dieses Silber mein ganzes Leben lang im Wohnzimmer gesehen. Ich bin glücklich, dass ich nun meine eigene Super-G-Medaille habe." Matthias Mayer hat seinen "silbernen" Vater Helmut (1988) mit Gold nun sogar übertrumpft.

"Ich bin am Anfang nur Nordic Walken gegangen, habe mich eigentlich bei den Pensionisten drangehängt". Landertinger über seine ersten Schritte nach einer Bandscheibenoperation im September.

"Ich muss den Spatenstich machen, dann darf jeder kurz ran." Matthias Mayer, bevor es wegen der Einlösung einer Wette an die Kopfrasur eines Physiotherapeuten ging.

"Die angeschossenen Tiere sind die gefährlichsten." Manuel Feller kündigt nach seinem Ausfall im Riesentorlauf für den Slalom vollen Angriff an.

"Ja, anscheinend müssen wir alle vorher eine Runde Snowboarden gehen und uns nachher dann auf die Super-G-Ski begeben." Tamara Tippler nach dem Super-G-Sensationssieg von Ester Ledecka, später auch Snowboard-Olympiasiegerin.

"Manuel war im Ziel, und als ich ihn umarmte, habe ich gesagt, die Snowboarder beeinflussen mein Leben irgendwie ständig." Anna Veith, die sich Ledecka um eine Hundertstel geschlagen geben musste und mit dem ehemaligen Snowboarder Manuel Veith verheiratet ist.

"Ich komme trotzdem mit Snowboardern prinzipiell gut aus." Anna Veith.

"Kleine Pizza und Pommes gehören in den Kinderskikurs und nicht zu einer Olympiaabfahrt." Cornelia Hütter nach ihrem "Pflug" im Zielhang der Damen-Abfahrt.

"Wäsche waschen." Hirscher auf die Frage, was er nach seiner Rückkehr als erstes machen werde.

"Wir sind Bruder und Schwester, wir gehören zusammen." Benjamin Karl plädiert für eine engere Kooperation von Alpin-Ski- und -Snowboard-Bewerben.

"Tschuldigung -, das ist nicht einmal Mittelmaß, das verstehe ich nicht." Skisprung-Cheftrainer Heinz Kuttin über die Leistungen von Gregor Schlierenzauer und Manuel Fettner.

"Mit meiner Mama habe ich das so besprochen, das passt." Ski Crosser Thomas Zangerl hatte sich daheim das Okay für das Befahren der gefährlichen Olympia-Strecke eingeholt.

"Mit einer Gehirnerschütterung ist man für Ski-Cross-Verhältnisse schon fast okay." Thomas Zangerl über die Diagnose bei seinem Teamkollegen Christoph Wahrstötter nach dessen schweren Sturz.

"Heute hätte es mir bald die 'Haxen' ausgezogen, ich habe so einen schnellen Ski gehabt, das war ein Wahnsinn." Bernhard Gruber nach dem Großschanzen-Bewerb der Nordischen Kombinierer.

"Ich habe oben einen halben Herzinfarkt bekommen." Anna-Gasser-Trainer Christian Scheidl über seine Gefühlslage, nachdem die Kärntnerin im allerletzten Moment noch ihren letzten Sprung umgestellt hatte.

"Das ist Maturaniveau für einen Slalom, und ich habe halt für den Slalom nur den Hauptschulabschluss." Ramona Siebenhofer nach Platz sieben in der alpinen Kombination.

"Ich habe alles abgehakelt in den letzten Jahren, das hat noch gefehlt." Anna Gasser sieht nach Gewinn von Olympia-Gold ihre Karriere als komplett an.

"Vor vier Jahren waren es Tränen der Freude, heute waren es Tränen der Enttäuschung." 2014-Olympiasiegerin Julia Dujmovits nach ihrem Out im Snowboard-Achtelfinale.

"Eine total coole Socke." ÖOC-Präsident Karl Stoss über Snowboard-Olympiasiegerin Gasser.

"Ich war halt dumm." Langläuferin Teresa Stadlober nach dem 30 km Langlauf, in dem sie an zweiter Stelle liegend falsch abgebogen war und damit die angepeilte Medaille verpasst hat.

"Sie ist falsch gelaufen, scheiße, verdammte Hütte noch einmal. Wo ist die denn hingelaufen jetzt? Hattigucki noch einmal. Alles aus - mein Gott na." ORF-Co-Kommentator Alois Stadlober bei der Live-Übertragung des Rennens seiner Tochter.

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