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SinovacEMA startet Prüfverfahren für chinesischen Impfstoff

Die Daten würden im beschleunigten Verfahren bewertet, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit.

© AP
 

Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat das Prüfverfahren für den Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac gestartet. Die Daten würden im beschleunigten Verfahren bewertet, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit.

Die Experten der EMA begründeten ihre Entscheidung mit vorläufigen Ergebnissen aus klinischen und Labor-Studien. Daraus werde deutlich, dass der Impfstoff die Produktion von Antikörpern gegen das Coronavirus anrege und daher als Schutz gegen Covid-19 wirksam sein könne.

Ein rollendes Verfahren

Die EMA prüft nach dem sogenannten "Rolling Review"-Verfahren. Danach werden alle Daten bewertet, noch vor dem Abschluss der Studien und bevor der formelle Antrag auf Marktzulassung gestellt wurde. Wie lange das Prüfverfahren dauern wird, ist unklar.

Bei dem Vakzin von Sinovac, dass den Namen CoronaVac trägt, handelt es sich um einen Impfstoff mit einem inaktivierten Virus. In der Türkei wird dieses Präparat schon verimpft. Laut türkischer Medienberichte soll die Wirksamkeit bei 83,5 Prozent. Ein weiteres chinesisches Vakzin,  Sinopharm, hat etwa Ungarn im großen Stil geordert. 

Bisher sind in der EU vier Impfstoffe zugelassen. Drei weitere Präparate werden bereits länger nach dem "Rolling Review"-Verfahren geprüft.


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