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Gefährliche E-Zigaretten Tabakkonsum kostet jährlich acht Millionen Leben

1,4 Milliarden Menschen weltweit rauchen - die große Mehrheit von ihnen sind Männer. Die WHO fordert die Regulierung von E-Zigaretten.

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Sujetbild © (c) dpa (A2585 Frank Leonhardt)
 

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Regulierung von E-Zigaretten gefordert. Sogenannte Elektronische Nikotinabgabesysteme (ENDS) seien "unzweifelhaft schädlich und sollten daher Vorschriften unterliegen", stellte die Organisation in ihrem am Freitag in Rio de Janerio veröffentlichten Bericht zum weltweiten Tabakkonsum fest.

Acht Millionen Menschenleben

Insgesamt sterben jedes Jahr mehr als acht Millionen Menschen an den Folgen direkten oder passiven Tabakrauchens. Der Rauch von E-Zigaretten enthält zwar in der Regel deutlich weniger Schadstoffe als der normaler Zigaretten. Die batteriebetriebenen Geräte, bei denen mit Nikotin versehene Flüssigkeiten verdampft werden, bergen laut WHO dennoch Gesundheitsrisiken für die Konsumenten.

E-Zigaretten enthalten demnach neben Nikotin auch metallhaltige Schwebestoffe. Diese seien "bekannt" dafür, Herz und Lungen zu schädigen, sagte WHO-Tabakexperte Vinayak Prasad. Wie Prasad erläuterte, werden derzeit die langfristigen Folgen von E-Zigaretten untersucht. So werde etwa geprüft, ob sie auch Krebs verursachten. "Aber das ist noch nicht sehr gut erforscht", sagte der WHO-Experte.

Die großen Tabakkonzerne haben E-Zigaretten in den vergangenen Jahren auf der Suche nach neuen Kunden aggressiv beworben. Demnach sind solche Produkte deutlich weniger gefährlich als traditionelle Zigaretten und können Rauchern dabei helfen, komplett auf "sicherere" Alternativen umzusteigen. Der WHO-Bericht vermerkt dazu jedoch, dass "die Mehrheit der Nutzer von E-Zigaretten gleichzeitig E-Zigaretten und Zigaretten benutzen". Daraus ergebe sich "wenig bis gar keine Auswirkung auf Gesundheitsrisiken".

Immer mehr Beschränkungen

Der Konsum von E-Zigaretten wird bereits immer mehr eingeschränkt. San Francisco hat Ende Juni die Herstellung und den Verkauf solcher Produkte verboten. China, wo fast ein Drittel aller Tabakraucher lebt, plant ebenfalls die Regulierung von Dampf-Geräten. Die deutsche Wirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) strebt ein komplettes Tabakwerbeverbot an, das auch E-Zigaretten miteinbezieht.

Die Zahl der Tabakkonsumenten ist laut WHO seit 2007 leicht gesunken. Die Zahl der Raucher bleibt mit 1,4 Milliarden Menschen weltweit allerdings nach wie vor hoch - die große Mehrheit von ihnen sind Männer.

Kommentare (4)

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catdogbeba
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Alkohol

und Nikotin
rafft die halbe Menschheit hin!
Doch, wie's ist,
nach altem Brauch -
leider stirbt die andere Hälfte auch!

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hermannsteinacher
2
9
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Nur

so wenig?

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ichbindermeinung
3
20
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volkswirtschaft. Schaden von ca. 665 Mio/J.

lt Studie gibt es in Ö einen volkswirtschaftl. Schaden durch das Rauchen in Höhe von ca. 665 Mio/Jahr und das trotz Steuereinnahmen von ca 2 Milliarden im Jahr (somit ca. 2,665 Milliarden/J Schaden); Wichtig wäre auch, dass man die volkswirtschaft. Milliardenschäden für die Bürger durch den Alkohol, Glücksspiel und der illegalen Drogen ermittelt wegen der Gleichbehandlung u. Nichtdiskriminierung; Ebenso müsste zum Schutz der Kinder dringendst ein Werbeverbot f. alle alkohol. Getränke und Glücksspiel gemacht werden, so wie bei den Zigaretten schon vor langer Zeit vollzogen; Incl. der Warnhinweise auf den Alkoholbehältnissen und Glücksspielbelegen. Komisch, dass diesbezüglich von der EU abwärts alle wegschauen

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100Hallo
3
6
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Vergleich

Und wie viele durch Arbeit

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