Schon lange bevor die typischen Hauptsymptome der Parkinson-Erkrankung – Verlangsamung der Bewegungen, Zittern und Steifigkeit – auftreten, hat der zerstörerische Prozess im Körper begonnen: Im Gehirn sterben jene Nervenzellen ab, die für die Bildung des Botenstoffes Dopamin zuständig sind – ohne Dopamin kann unser Körper keine Bewegungen ausführen. „Frühe Symptome der Erkrankung können aber bereits zehn bis 20 Jahre vor der Diagnose auftreten“, sagt Neurologe und Parkinson-Experte Ronald Saurugg vom LKH Oberwart. Zu diesen frühen Symptomen zählen: Riechstörungen; Schlafstörungen, wobei während des Träumens Bewegungen ausgeführt werden, Betroffene schreien oder um sich schlagen und treten; auch Verdauungsprobleme oder ein Schulterschmerz, der durch Physiotherapie nicht besser wird, können auftreten.