Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Folgen der KriseWarum Gewalt in Familien jetzt zunimmt

In den letzten Wochen gab es einen Anstieg häuslicher Gewalt. Experten warnen vor dem Wegfall von Schutzzonen für Kinder und raten zum Handeln statt Wegschauen.

Dauerstress und zunehmende Perspektivenlosigkeit können für  Familien zur Zerreißprobe werden.
Dauerstress und zunehmende Perspektivenlosigkeit können für Familien zur Zerreißprobe werden. © (c) Andrey Popov - stock.adobe.com (Andrey Popov)
 

Finanzielle Unsicherheit, Zukunftsängste und kaum Rückzugsmöglichkeiten: Die letzten Wochen haben in vielen Familien zu angespannten Verhältnissen geführt. „In solchen Situationen steigt die Gefahr, dass Kinder zu Hause Gewalt erleben und Familien zerbrechen“, warnt Heidi Fuchs, Geschäftsleiterin der SOS-Kinderdörfer Steiermark und Kärnten. Zugrunde liegt solchen Gewaltausbrüchen meist Perspektivlosigkeit und großer Druck, der auf den betroffenen Personen lastet. "Menschen, die ohnehin schon zu Aggression neigen, werden in so einer Situation noch aggressiver“, sagt Rosa Logar von der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren