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Kommunikationsreport Mehrere Tage ohne Smartphone: Für viele Österreicher undenkbar

Telefonieren geht vor Instant Messaging und Fotografieren: Das zeigt die jüngste Erhebung zur Smartphone-Nutzung der Österreicher. Fast 30 Prozent der Österreicher können sich mehrere Tage ohne Smarthphone nicht mehr vorstellen.

Sujetbild Smartphone
Sujetbild Smartphone © (c) contrastwerkstatt - stock.adobe.com
 

Nur 28 Prozent der Menschen in Österreich glauben, dass sie mehrere Tage ohne ihr Smartphone auskommen könnten. Das geht aus einer Erhebung von Mobile Marketing Association Austria (MMA) und MindTake Research hervor. Nicht viel weniger können - oder wollen - entweder gar nicht (12 Prozent) bzw. höchstens ein bis zwei Stunden (10 Prozent) auf ihr Handy verzichten.

Der Großteil der Befragten meinte, dass sie einen halben bis ganzen Tag ohne sein könnten (48 Prozent). 97 Prozent der Österreicher besitzen laut der am Montag vorgestellten 13. Auflage des "MMA Communications Report" ein Smartphone und genauso viele surfen damit im Netz. 63 Prozent der Bevölkerung shoppen bereits mit ihrem Telefon, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Viel Zuspruch erhalten die Einzelhandels-Apps: 52 Prozent nutzen laut der Umfrage die Jö Bonus Club App, 41 Prozent die Payback App und 38 Prozent die Lidl App.

Telefonieren noch immer vorne

Telefonieren liegt mit 82 Prozent aber immer noch auf Platz 1 der wichtigsten Funktionen. Instant Messaging folgt auf Platz 2 (64 Prozent) und Fotografieren auf Platz 3 (61 Prozent). Internetsurfen liegt auf dem vierten Platz (54 Prozent) vor dem Versenden und Empfangen von E-Mails (47 Prozent) und der Wecker-Funktion (40 Prozent). Bei den täglich genützten Anwendungen liegt Instant Messaging mit 82 Prozent auf Platz 1, gefolgt von der Uhr-Funktion (77 Prozent) und Telefonieren (74 Prozent).

78 Prozent nützen laut eigenen Angaben täglich Whatsapp, weit mehr als Facebook (38 Prozent) und Instagram (26 Prozent). 85 Prozent der jungen Erwachsenen gaben an, dass sie täglich in Social Media-Netzwerken unterwegs sind. Bei Internet-Videos haben lustige Kurzvideos (52 Prozent), Musikvideos (43 Prozent) und Erklärvideos/Tutorials (40 Prozent) den meisten Zuspruch.

Bis zu zehn GB

Die Nutzung korreliert mit dem Datenverbrauch: 81 Prozent der Befragten mit Vertrag haben auf ihrem Haupthandy ein Datenpaket aktiviert, wobei die relative Mehrheit mehr als fünf GB und bis zu zehn GB inkludiert haben. Im Vergleich zu 2018 hat Apple iOS um vier Prozent mehr Nutzer, liegt mit 28 Prozent aber immer noch weit hinter Android mit 64 Prozent.

Die Nutzung von Smart Home Gadgets ist zum Vorjahr um fünf auf 25 Prozent gestiegen. Die Nutzung von Amazons "Alexa" liegt mit 18 Prozent vor "Siri" (17 Prozent) und "Google Now" (zwölf Prozent). "Zu erkennen ist, dass Dienste wie Bluetooth und GPS häufiger wie auch vielseitiger verwendet werden und Sprachassistenten sowie Smart Home Gadgets in immer mehr Haushalten zu finden sind. Die Verwendung von Smart-Watches sowie von Fitness-Armbändern liegt ebenfalls stark im Trend", sagte Petra Kacnik-Süß vom Meinungsforschungsinstitut MindTake Research.

 

Kommentare (5)

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eleasar
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Eine bedenkliche Entwicklung

Die durchschnittliche Nutzung pro Tag beträgt bereits 3,4 Stunden! Das sind 51 Tage pro Jahr! Verwischte Lebenszeit. Viele junge Menschen liegen weit darüber. Jeder kleinste Moment des alleinseins wird mit oft zwanghaften Smartphone-Wischen verbracht.

Was verlieren wir dadurch?
Eine Menge Zeit, die man von anderen wichtigeren Dingen abzieht. Kein Wunder, dass Nervosität und Depression weiter im steigen sind.

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cockpit
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Smarthphone

Was ist das?

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Balrog206
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Nsjo

Du sitzt halt den ganzen Tag vorm Pc , oder schreibst hier mit einer elektronischen Schreibmaschine 😂

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cockpit
1
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Balrog

Artikel lesen, dann eventuell posten!

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büffel
0
9
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handyfreie Zone

Ich war heuer zwei Wochen lang in den Bergen unterwegs, wo es auch vorkam, daß wir bis zu drei Tagen keinen Empfang hatten. Anders als erwartet wurde die Zeit ohne Handy zur entspannendsten solchen. Es war sehr beruhigend festzustellen, daß die Welt nicht untergeht, und daß man auch zu Gesprächen von Mensch zu Mensch fähig ist.
Ich weiß noch nicht, was aus meinem Vorhaben wird, mein Smartphone nur noch daheim zu verwenden und unterwegs ein "normales" Handy bei mir zu haben. Die Zeit wird es weisen....

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