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Nach Suizid in der Wohnung Knapp 5000 Euro für Tatortreinigung

Unsere Leserin benötigte nach dem Selbstmord ihres Mannes die Dienste eines Tatortreinigers und bekam für das Räumen eines Zimmers eine Rechnung von knapp 5000 Euro serviert.

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Unserer Leserin blieben nach der Tatortreinigung nicht einmal die Dinge, die in den Schubladen verstaut waren
Unserer Leserin blieben nach der Tatortreinigung nicht einmal die Dinge, die in den Schubladen verstaut waren © Sinisa Pismestrovic
 

Es gibt Erlebnisse, die lassen sich in ihrer Wucht und Tragik kaum beschreiben. Es ist also verständlich, wenn unsere Leserin sagt, dass sie heute noch irgendwie neben sich steht, da sich ihr Mann im Vorjahr im gemeinsamen Schlafzimmer mit einer Schusswaffe das Leben nahm. „Die Polizei, die damals gleich zur Stelle war, hat mir geraten, eine Putzfirma für die Tatortreinigung kommen zu lassen“, erzählt die Frau. Eine Freundin habe das auch gleich für sie organisiert. „Noch am selben Tag kamen drei Mitarbeiter dieser Firma, haben den Tatort besichtigt und den Raum desinfiziert“, erzählt die Leserin. Am Tag darauf hätte dieses Team das etwa 16 Quadratmeter große Zimmer völlig leer geräumt. „Sie haben alle Möbel samt Inhalt und den Teppich mitgenommen und den Laminatboden herausgerissen“, sagt die Witwe, die erst nach ein paar Tagen nervlich fähig war, überhaupt einen Blick in den Raum zu werfen.

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