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Kollision mit einem Schwarzfahrer Wenn unschuldige Unfallopfer leer ausgehen

Wer ein Auto ohne Einwilligung des Besitzers fährt, ist ein Schwarzfahrer. Für Schäden, die ein solcher verursacht, haftet die Kfz-Versicherung nur bedingt. Worauf es im Einzelfall ankommt.

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Unser Leser hatte als unschuldiges Opfer eines Verkehrsunfalls einen doppelten Schock
Unser Leser hatte als unschuldiges Opfer eines Verkehrsunfalls einen doppelten Schock © SINISA PISMESTROVIC
 

Unser Leser hatte heuer leider einen Unfall mit seinem Fahrrad: Als er an einer Kreuzung rechts abbog, wurde er von einem nachfolgenden Pkw erfasst und zu Boden geschleudert. Er erlitt dabei zum Glück nur leichte Verletzungen, sein Fahrrad wurde aber schwer beschädigt. „Da ich an dem Unfall schuldlos war, ging ich davon aus, dass mir der Schaden ersetzt wird“, erzählt der Mann. Umso größer war der Schock, als ihm von der Kfz-Versicherung mitgeteilt wurde, dem Polizeiakt sei zu entnehmen, dass sich der Autolenker ohne Erlaubnis der Kfz-Besitzerin das Auto genommen habe, somit eine „echte Schwarzfahrt“ vorliege und deshalb alle Schadenersatzansprüche abzulehnen seien. „Kann das sein?“, fragt sich unser Leser verzweifelt.

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