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Ein Sänger tritt mit eigenen Werken auf Werden die Tantiemen rechtmäßig verlangt?

Warum nach einem Konzert, bei dem ein Musiker ausschließlich eigene Werke zum Besten gab, trotzdem Abgaben an die AKM zu zahlen sind.

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© (c) vectorass - stock.adobe.com (victor kuznetsov)
 

Unser Leser organisierte für seinen Kulturverein ein Konzert eines italienischen Liedermachers, der seinem Publikum (180 zahlende Gäste) dabei ausschließlich eigene Werke zu Gehör brachte. Der Musiker wurde vereinbarungsgemäß entlohnt, die Karten wurden korrekt abgerechnet. Umso erstaunter war unser Leser, als ihm zwei Monate nach dem Musikgenuss eine Zahlungsaufforderung der AKM ins Haus flatterte, mit der für genau dieses Konzert rund 1300 Euro Musikschutz verlangt wurden. „Nach unserem Hinweis, dass keinerlei Zuständigkeit der AKM gegeben sei, da der Autor ja selbst nur Eigenkompositionen spielte, verlangte man von uns eine genaue Kartenabrechnung. Daraufhin wurde unser neuer AKM-Beitrag mit 375 Euro festgelegt. Das kann doch nur ein Irrtum sein?“, meint der Leser, der allerdings auch weiß, dass besagter Sänger Mitglied bei der SIAE, dem italienischen Pendant zur AKM, ist.

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