Üblicherweise wird bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse die Kraft der Kreativität beschworen, werden die Türen in die weite Welt der Literatur geöffnet, aber diesmal waren es harte, dunkle Worte, die Wolfram Weimer, Beauftragter der deutschen Bundesregierung für Kultur und Medien, fand; Worte, die wenig Zuversicht verströmten. „Die KI wird die Welt der Literatur und der Bücher zerfetzen“, so Weimer am Mittwoch. Data Mining sauge das kreative Potential aus zahllosen Köpfen, Bücher würden zu Beute werden. „Ich halte das für geistigen Vampirismus“, zeichnete Weimer ein düsteres bildhaftes Szenario.
Künstliche Intelligenz
Die große Angst vor dem „Buch-Vampir“
Dystopische Worte bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse. Bedroht Künstliche Intelligenz die Welt der Literatur?
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