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Die steirischen Musuemschefs im Gespräch"Das Joanneum an Wien zu messen, wäre falsch"

700.000 Besucher, 30,9 Millionen Euro Budget: Das Universalmuseum Joanneum ist der Koloss der hiesigen Museumslandschaft. Ein Gespräch zum Rekordjahr mit der Joanneumsspitze, dem wissenschaftlichen Geschäftsführer Woilfgang Muchitsch und der kaufmännischen Direktorin Alexia Getzinger.

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STEIERMARK: NEUE GESCHAeFTSFUeHRUNG DES UNIVERSALMUSEUMS JOANNEUM / MUCHTISCH / GETZINGER
Doppelspitze des UMJ: Wolfgang Muchitsch und Alexia Getzinger © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Kürzlich meldeten Sie in Ihrer Bilanz 2019 ein Rekordergebnis bei der Besucherzahl. Beruht der Anstieg auf der Erweiterung der Museumsflotte um das Freilichtmuseum Stübing?
Wolfgang Muchitsch: Der große Brocken war Stübing, wobei aber auch Stübing einen Rekordwert erreicht hat im ersten Jahr, in dem wir den Betrieb übernommen haben. Mitverantwortlich sind auch die guten Zahlen im Kunsthaus, wo wir eines der stärksten Jahre seit 2003 hatten, dank der Peter-Kogler-Schau und „Kunst – Handwerk“, auch die Neuaufstellung der Alten Galerie in Eggenberg und die „Gipfelstürmen!“-Schau in Trautenfels haben sich positiv ausgewirkt. Wir haben 40.000 Besuche mehr, als wir für 2019 budgetiert hatten.

Wie hat das Joanneum die Stübinger Expansion vertragen?
Alexia Getzinger: Das hat anfangs schon ein paar Fragen aufgeworfen. Es ist ein großes Museum mit 55 Mitarbeitern, das Personal in Stübing war aber von Beginn an positiv gestimmt, und wir haben die Integration als längeren Prozess aufgesetzt, was geholfen hat.

Gibt es mittelfristige Pläne, weitere Institutionen in den Museumsverband zu integrieren?
Muchitsch: Aktive Pläne nicht, aber das ist letztlich eher die Verantwortung der Kulturpolitik. Aber mit der Durchführung der Steiermark-Schau 2021 haben wir ohnehin ein großes Projekt anstehen.

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