Die von der Pandemie beflügelten Höhenflüge der Streamer sind nun endgültig vorbei, wie auch der zwischenzeitliche Trend zum dritten oder gar vierten Abo von Streaminganbietern. Bei den Streamingriesen wird weiter um die Marktmacht gerungen, wenngleich sich auch hier zuletzt die überbordende Produktion von Inhalten abgeschwächt hat. Und doch, wer Neukunden will, der muss liefern und das kostet Geld. Kein Wunder, dass gleich mehrere Streamer zuletzt kräftig an der Preisschraube gedreht haben. Den Reigen gestartet hat Apple TV+ im November und erhöhte den Preis des monatlichen Abos von 6,99 Euro auf 9,99 Euro. Letzte Woche kündigte Amazon Prime eine Erhöhung an: Mit Anfang Februar enthalten Inhalte auf der Videoplattform von Amazon Prime künftig Werbung – „in begrenztem Umfang“, wie der Onlinehandelsriese von Jeff Bezos mitteilt. Wer das nicht will, der kann sich „freikaufen“ und das mit 2,99 Euro zusätzlich pro Monat. Wer das in Anspruch nimmt, zahlt künftig monatlich demnach 11,98 Euro statt bisher 8,99 Euro oder im Jahresabo 125,78 statt 89,90 Euro.
Erhöhung bei Abos
Ordentlicher Preisschub beim Streaming
Amazon, Disney & Co. drehen fleißig an der Preisschraube. Doch womit wollen Netflix und Co. demnächst punkten? Ein Überblick.
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