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Plaikners Medien-KolumneHier kommt Alex: Wrabetz im Bild

Bevor die Chefs im ORF neu bestimmt werden, gibt es Sendezeit für Titelverteidiger, Wahlberechtigte und politische Einflussnehmer.

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Vom Vorab-Selbstlob der „Starmania“ über die Frohbotschaft für Skisport-Fans bis zur Erleichterung von Freunden der holden Kunst: So viel „Wrabetz im Bild“ zur besten Quotenzeit kurz nach 19.30 Uhr war noch nie. Zumindest nicht seit 2016, als der Generaldirektor des ORF zuletzt neu gewählt wurde. Mit dem ab 2006 immer gleichen Ergebnis „Hier kommt Alex“ und der immer gleichen Ouvertüre: Im Gegensatz zum düsteren Clockwork-Orange-Song der Toten Hosen verkündet Alexander Wrabetz nur gute Nachrichten – von künftigen Weltcup-Spektakeln bis zum heurigen Kultursommer. Dass die aktuelle Fußball-Europameisterschaft bis zumindest 2032 die letzte live im ORF sein wird, böte zwar Gelegenheit für ein „Sag‘ zum Abschied leise Servus“, findet in diesem Repertoire aber keinen Platz.

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