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Plaikners Medien-KolumneKommentar zur Media Analyse: Im Zeugnis fehlt die Gesamtnote

Die Media-Analyse erforscht nur Papier- und E-Paper-Leser. Zusammen mit den anderen Digital-Nutzern ist das Zeitungspublikum viel größer.

 

Die Media-Analyse (MA) ist seit 1965 eine Art Zeugnisverteilung für Zeitungsmacher. Denn sie erforscht mit hohem Aufwand, wie viele Leser ein Blatt hat. Bei der „Kleinen Zeitung“ sind es mehr als zehn Prozent aller Österreicher über 14 Jahren: täglich 772.000. Dadurch ist sie in der Steiermark und in Kärnten mit großem Abstand das publikumsreichste Printmedium. Genau in Letzterem liegt aber auch das Problem der zwei Millionen Euro teuren MA mit 15.000 Befragten: Es gibt kaum noch ein Medium nur auf Papier. Deshalb berücksichtigt diese Marktforschung auch die E-Paper – aber nicht die sonstigen Online-Auftritte der teilnehmenden Titel.

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