Als „anstrengenden und intensiven Prozess, der uns die Möglichkeit der Entscheidung zwischen zwei starken Konzepten gegeben hat“, beschreibt Michael Krön, der für den ORF als Executive Producer des ESC 2026 fungiert, die Wahl der Gastgeberstadt. Politik und ORF haben freilich von Anfang an zur Bundeshauptstadt tendiert, auch war Generaldirektor Roland Weißmann nicht gerade entzückt von dem Gedanken, Hunderte Mitarbeiter wochenlang nach Innsbruck auf Dienstreise schicken zu müssen. Schließlich wird in der Halle sieben bis acht Wochen lang gearbeitet.
„Sparsam, aber spektakulär“
Wie Wien sich als ESC-Stadt durchsetzte
Bei den rund 3000 Delegierten und Medienvertretern und allen anreisenden ESC-Fans will Wien einen bleibenden Eindruck hinterlassen und 2026 alle Register ziehen. Das Wettsingen in Basel kostete 64 Millionen Euro, für Wien sind maximal 45 Millionen budgetiert.
© APA/Steinmaurer