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CoronakriseVenedig verschiebt seine Kunst- und Architekturbiennale

Trotz der langsamen Öffnung Italiens haben sich die Biennale-Organisatoren für eine Verschiebung der beiden Großveranstaltung auf 2021 bzw. 2022 entschieden.

Hätten 2021 den österreichischen Pavillon bespielen sollen: Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Biennale-Macher verschieben die großen Ausstellungen zu Architektur und Kunst in Venedig jeweils um ein Jahr. Der Start der 17. Architektur-Biennale wurde wegen der Coronavirus-Pandemie zum zweiten Mal umgeplant und ist jetzt für den 22. Mai 2021 vorgesehen.

Als Folge davon findet die 59. Internationale Kunst-Biennale, die von der Italienerin Cecilia Alemani konzipiert wird, ebenfalls ein Jahr später als vorgesehen statt. Sie soll am 23. April 2022 starten und rund sieben Monate dauern. Ihr Ende ist für den 27. November 2022 vorgesehen. Das teilten die Veranstalter am Montag in Venedig mit.

Die Architektur-Biennale, die von dem libanesisch-amerikanischen Architekten Hashim Sarkis kuratiert wird, war unlängst erst um drei Monate auf August 2020 verschoben worden. Sie soll jetzt sechs Monate von Mai 2021 bis zum 21. November laufen.

Die Architekturschau in der Lagunenstadt gilt als Blick in die Zukunft des Bauens. An ihr beteiligen sich Experten und Baukünstler aus aller Welt. Die 17. Architekturbiennale steht unter dem Motto "How will we live together?" (Wie werden wir zusammenleben?).

Vorbereitungen nicht mehr zu schaffen

Norditalien ist bekanntlich besonders von der Covid-19-Pandemie getroffen. Zwar bessert sich die Lage in Italien seit Wochen. Doch die Veranstalter teilten mit, dass wegen der weltweiten Krisensituation die Vorbereitungen für einen Start 2020 nicht mehr zu schaffen gewesen seien.

Betroffen von der Verschiebung der 59. Kunstbiennale ist u.a. das österreichische Duo Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl, das zu Jahresbeginn beauftragt wurde, den Hoffmann-Pavillon auf dem Biennale-Gelände zu bespielen. Sie werden sich damit nun bis zum übernächsten Jahr gedulden müssen.

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