AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Albertina Folge dem Hasen: Dürer-Ausstellung in Wien

16 Jahre nach der letzten Dürer-Ausstellung zeigt die Wiener Albertina rund 200 Werke des Renaissancemeisters. Darunter auch Klassiker wie "Der Feldhase" oder "Das große Rasenstück".

Mit nahezu 140 Arbeiten besitzt die Albertina den weltweit größten Bestand an Zeichnungen Albrecht Dürers (1471-1528). Vor 16 Jahren ging in Wien ...

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

... die letzte Dürer-Ausstellung über die Bühne und sie war ein fulminanter Erfolg: rund 430.000 Besucher kamen. 

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

In der aktuellen Ausstellung (20. September 2019 bis 6. Jänner 2020) sind rund 200 Werke, darunter etliche internationale Leihgaben, zu sehen.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Das Albertina-Wappentier darf wieder ans Licht: der Feldhase.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

In der Schau hängt der Feldhase an einer Wand zwischen dem "Großen Rasenstück" ...

(c) © Albertina, Wien

... und dem "Blaurackenflügel".

(c) © Albertina, Wien

Eigentlich sitzt er ja, allerdings nicht auf der grünen Wiese, sondern auf einem weißen Blatt Papier. "Ein absolutes Meisterwerk an Beobachtung und Wiedergabe", begeistert sich Chefkurator Christof Metzger.

(c) © Albertina, Wien

Ebenfalls zu sehen: Albrecht Dürers Selbstbildnis als Dreizehnjähriger aus dem Jahr 1484.

(c) © Albertina, Wien

Durch herausragende Leihgaben aus aller Welt kann man bis 6. Jänner 2020 an die 200 Werke des Renaissancemeisters anbieten.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

"Die Anbetung der Könige" kam aus den Uffizien ("Eine Leihgabe, auf die wir besonders stolz sind, und die uns Blut, Schweiß und Tränen gekostet hat", so Metzger), ...

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

... das "Bildnis eines bartlosen Mannes" aus dem Prado, das frühe nackte Ganzkörperselbstporträt aus Weimar, der "Heilige Hieronymus" aus Lissabon und die grausame "Marter der zehntausend Christen" aus dem Kunsthistorischen Museum. 

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Für Albertina-Generaldirektor Klaus Albrecht Schröder sind es aber nicht nur die zahlreichen neuen Leihgaben, die diese Ausstellung von jener aus dem Jahr 2003 unterscheiden, die 430.000 Besucher anlockte.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Dank des vielfältig gezeichneten Bildes - neben den Zeichnungen gibt es auch rund ein Dutzend Gemälde sowie persönlichen Aufzeichnungen zu sehen - gebe es durchaus "einen neuen Dürer" zu entdecken.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Christof Metzger hat die Ausstellung grundsätzlich chronologisch gehängt, mit thematischen Schwerpunktsetzungen etwa zu den Hell-Dunkel-Studien (die tatsächlich mit ihren weißen Überhöhungen zu den absoluten Höhepunkten der Ausstellung zählen), zum Porträt, zu Druckgrafik oder den Naturstudien.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder hebt vor allem die "einzigartige Vorurteilslosigkeit, mit der dieser große Humanist die Welt beobachtete", hervor.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Diese Unvoreingenommenheit und der "frische erste Blick" machen Dürers Werk ungebrochen aktuell, so Schröder.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Geradezu unglaublich für diese Zeit: Sein Selbstbildnis als Akt um 1499.

(c) Klassik Stiftung Weimar, Fotothe (PAPENFUSS | Atelier für Gestalt)
1/17
Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren