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So soll Neustart möglich seinSchauspielhaus Düsseldorf baut Sitzreihen aus

Das renommierte Theater würde dann nur noch 128 Besuchern Platz bieten können. Statt fast 750 Zuschauern!

BURGTHEATER-FINDUNG IN ENDPHASE: BERGMANN / SCHULZ / THALHEIMER
Intendant Wilfrid Schulz lässt Theater umbauen © APA/DPA
 

Das Düsseldorfer Schauspielhaus richtet sich auf einen Betrieb unter Coronabedingungen mit deutlich weniger Publikum ein. Faustregel sei das Abstandsgebot von 1,50 Meter, sagte Generalintendant Wilfried Schulz. Im großen Haus mit regulär 737 Plätzen solle jede zweite Zuschauerreihe herausgenommen werden. Von den verbleibenden Plätzen werde jeder dritte besetzt. 128 Zuschauer könnten dann kommen. Das Haus war wegen einer Großbaustelle in der Innenstadt ohnehin bis zur Spielzeit 2018 geschlossen gewesen; es ist das einzige Staatstheater des Landes Nordrhein-Westfalen. Schulz konnte daher nicht wie geplant im Herbst 2016 seine erste Spielzeit im Schauspielhaus starten, sondern musste auf Ersatzspielstätten ausweichen. Anna Badora leitete das Haus von 1996 bis 2006.

"Um die Ecke" liegt das Schauspielhaus Bochum. Wie reagiert man dort? Bochum führt in der coronabedingten Schließphase kurze Szenen von 14 Dramatikern als Uraufführungen im Internet auf. Unter anderem seien Elfriede Jelinek, Sibylle Berg und Roland Schimmelpfennig beauftragt worden, für das Ensemble szenische Miniaturen zu schreiben, teilte das Theater mit. Ab dem 19. Mai werden wöchentlich drei neue Folgen der "Bochumer Short Cuts" auf der Webseite und den Social-Media-Kanälen des Schauspielhauses gezeigt. Regisseur ist Intendant Johan Simons. Der Beitrag von Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek heißt "Niemandsland", einzige Darstellerin ist Sandra Hüller.

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