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Wiener FestwochenWelches Programm 2020 dennoch zu sehen ist

Wie coronabedingt aus Plan B ein Plan G wurde: Erstmals seit 1951 fallen die Wiener Festwochen aus. Welche Arbeiten dennoch ihr Publikum finden werden und was der Herbst bringen könnte.

Christoph Slagmuylder: „Ein Festival ist ein einmaliges Zusammenspiel aus Zeit und Raum mit dem Publikum – das lässt sich nicht online ausführen oder mittels Copy & Paste verschieben“ © Festwochen/ Andreas Jakwerth
 

Morgen, 21 Uhr. Ab da wäre der Wiener Rathausplatz wieder ein Schaufenster in die österreichische Identität gewesen. Die Eröffnung der Wiener Festwochen bei freiem Eintritt ist der Auftakt für eine der schönsten Jahreszeiten im Kulturkalender. Heuer ist bekanntlich alles anders, und erstmals seit 1951 fällt das Festival coronabedingt aus. Es wäre das erste aussagekräftige Programm von Intendant Christophe Slagmuylder gewesen, mit dem Titel „Last Time, This Time, Next Time“, nachdem er im Vorjahr sehr kurzfristig die Leitung des Festivals übernommen hatte.

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