Die Semperoper gilt als eines der traditionsreichsten Opernhäuser der Welt. Als Intendantin Nora Schmid von der Oper Graz an das Dresdner Haus wechselte, nahm sie zwei ihrer Ensemble-Mitglieder mit, darunter einen jungen Kärntner: Für Mario Lerchenberger kam das Angebot „sehr unerwartet“. Der 33-Jährige war zu diesem Zeitpunkt bereits drei Jahre lang Ensemblemitglied an der Grazer Oper, an der er zuletzt große Partien singen durfte. Dazu zählte etwa der Asle in Peter Eötvös’ „Schlaflos“, wo er fast zwei Stunden durchgehend auf der Bühne stand. Und eine „Art Paraderolle“, so Mario Lerchenberger, ist mittlerweile der Alfred in der „Fledermaus“ geworden.