Ruben Östlund hat in der Pandemie eine Fake-Kreuzfahrt unternommen. Gedreht hat er seinen Film „Triangle of Sadness“ nämlich zu einem guten Teil in seinem Heimatland Schweden. Und auch die Palme, die er in Cannes für seine Farce erhalten hat, ist nicht echt, sondern golden. Nach der bissigen Kunstmarktsatire „The Square“ (2017) hat er nun also zwei glänzende Palmen im Regal stehen. Verdient ist die zweite allerdings nicht.
Film der Woche
"Triangle of Sadness": Überschätzter Cannes-Sieger kann wenigstens unterhalten
Unverdienter Sieger in Cannes: Ruben Östlunds Kreuzfahrt-Farce über die Reichen und Schönen ist humorvoll, aber fährt in seichten Gewässern.