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Zur Heller-VerfilmungKarl Markovics: „Es ist sehr schön, wurmstichig zu schauen“

Am Samstagabend ist die André-Heller-Verfilmung „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ in ORF 2 zu sehen. Karl Markovics über die Rolle eines Familientyrannen, die Verspieltheit des Projekts, die Coronakrise und eine neue Mini-Serie.

In der Verfilmung der gleichnamigen Erzählung "Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein" sind Valentin Hagg und Karl Markovics zu sehen © ORF
 

Gegen Ende sagt Tante Tuva in „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ über Ihre Figur in Anlehnung an André Hellers exzentrischen Vater den schönen Satz: „Der macht ein Gesicht, als wäre es wurmstichig.“ Hat Ihnen die Rolle des Tyrannen Spaß gemacht?
KARL MARKOVICS: Ja! Ich glaube nicht, dass ich persönlich so viel von diesem Charakter habe, insofern war es ein großer Genuss, lustvoll einzutauchen. Ich habe mir nie den Druck einer psychologisch korrekten forensischen Charakterstudie gemacht und mit André Heller auch überhaupt nicht über seinen Vater geredet. Das schien mir in dem Zusammenhang nicht wichtig – auch wenn das jetzt irrsinnig vermessen klingt.

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