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Jonke-InstallationGert Jonke oder: Vom Luftschiffer mit dem Traum vom Fliegen

Eine Kunstinstallation im Musil-Museum will Gert Jonkes Sehnsucht nach Aufhebung der Schwerkraft versinnbildlichen - ein Beitrag zum Rahmenprogramm rund um den Gert-Jonke-Preis.

Robert-Musil-Literatur-Museum Kunstinstallation Jonke Musilhaus Klagenfurt
Ingrid Ahrer in ihrer Installation © Kleine Zeitung / Weichselbraun
 

Sein wortgewaltiges Reich war in der Luft, Vögel waren seine Lieblingsgeschöpfe, Sinnbild für seine seit Kindheit anhaltende Sehnsucht nach Aufhebung der Schwerkraft, nach dem Leichten, Hellen, Transparenten, nach Licht, Luft, dem Horizont und dem Verschwinden in diesem. In zahlreichen Werken lässt Gert Jonke Vögel auch als Helfer, als Rächer gegen das "weltzerstörerische Menschheitsgesindel" auftreten,  als Warner oder Vernichter wie im „Geometrischen Heimatroman“. Im Theaterstück „Die Vögel“, wo er sich als Art alter ego als „Fliegenden Poeten“ porträtiert, sind die gefiederten Tiere die Herrscher der Welt, die in der Luft eine Stadt bauen, von der aus sie die Menschen für ein besseres Dasein beraten.

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