Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Wiener StaatsoperKein Platz für Dichter und Liebende

Lassen sich einem viel gespielten Meisterwerk wie Tschaikowskis Eugen Onegin noch neue Facetten abgewinnen? Dmitri Tcherniakovs Moskauer Inszenierung, die am Sonntag in der Staatsoper ihre umjubelte Premiere hatte, zeigt, dass es geht – mit hervorragenden Sängern und genügend Probenzeit.

Andrè Schuen und Nicole Car als Onegin und Tatjana
© (c) Michael Poehn
 

„Frische Opern“ hat das Grazer Haus vor Jahren gegenüber dem Kaiser Josef Markt an seiner Außenwand affichiert. Der witzige Werbespruch erinnerte an die Flüchtigkeit der Gattung, an die Zeitgebundenheit von Interpretationen. Alte Inszenierungen erneut zur Diskussion zu stellen, empfiehlt sich daher nur mit erlesenen, besonders haltbaren Früchten.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren