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Theater im Stadionwald"For Forest": Dialog mit einem stummen Riesen

Mit Dantes „13. Gesang der Hölle“ begegnet das klagenfurter ensemble dem Teufel im „For Forest“-Stadion.

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Das Wiener Glasharmonika-Duo Christa und Gerald Schönfeldinger spielt für „For Forest“ Sphärenklänge © Wagner/KK
 

"Wir sind so klein in der Geschichte angesichts dieser Gigantomanie“, wirkt Regisseur Peter Wagner ziemlich erschlagen von all den Bildern, Ideen und technischen Bedingungen rund um die Doppel-Produktion, die diese Woche erstmals in Klagenfurt über die Bühne gehen wird.

Kommentare (3)

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ichbindermeinung
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Kunst ist - the Cure - a forest 1980

the cure - a forest 1980 ist Kunst

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edi99
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Jetzt werde ich gleich alle Daumen runter kriegen, keine Likes, Dis-Likes: Burgtheater-Chef Martin Kušej sagte kürzlich im "Zeit"-Interview zum Kunst-Projekt "For Forest", von welchem er begeistert ist: Es ist unfassbar, wie Klaus Littmann von einer Clique aus rechten Idioten und aufgebrachten Provinzlern attackiert wird.

Ich bin in Bezug auf die letztklassigen persönlichen Attacken und Verunglimpfungen gegen Klaus Littmann ganz seiner Meinung.

Ich protestiere aber gegen das Meinungs- und Definitionsdiktat der Kunstaffinen, welche dieses "Kunstprojekt im Stadion" hofieren.
Alles was da Rang und Namen hat, Leonardo DiCaprio, Julio Iglesias, das alles sieht nach befohlenem Lobpreis aus, ehrfürchtiges Staunen wird eingefordert, jeder Kritiker ist da gleich Banause und Nebochant.

Es handelt sich meiner Meinung nach keineswegs um Kunst, sondern um Handwerk und Logistik von Baumschulen, Gärtnern und LKW Transportunternehmen, gesponsert aus unbekannten Investorenquellen, Herr Littmann hält sich da bedeckt. Im Zuge des Fridays-for-future Hypes von Greta Thunberg hängen sich fast alle Parteien ein grünes Pharisäermäntelchen um, die Grünen sind mit 14% auferstanden.

Ich rechne mich eindeutig zur linken Reichshälfte, bin sicher kein rechter Idiot oder aufgebrachter Provinzler.

Wenn aber die Kunst für sich Freiheit einfordert, dann muss sie diese Freiheit auch ihren Kritikern zugestehen.

Um die herrlichen natürlichen Mischwälder rund um das Projekt kümmert meines Wissens niemand im Rahmen von For Forest.
Ich ziehe dort jeden Tag meine Runde, Beseitigung von Käferbäumen und Ausholzung findet kaum statt, zu teuer.

Das ganze Projekt hat zudem eine katastrophale CO2 Bilanz, und die Versiegelung fruchtbarer Böden rund um Klagenfurt geht munter weiter.

In Jubelchöre kann ich da nicht einstimmen!

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Don Papa
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@edi99

hi edi99, da kann ich dir nur vollends zustimmen und spare mir sogar das Schreiben dieser Worte. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Außerdem disqualifiziert sich dieser Herr in seinem Interview schon selbst finde ich. Sehr arrogant wenn man bedenkt das Kunst und Kultur (durchaus auch berechtigt) öffentlich finanziert wird. Littmann schlägt da in die gleiche Kerbe und ist bei dieser Aktion bestimmt kein Künstler sondern er setzt etwas bestehendes, wie du oben beschrieben hast, einfach um. Und das dabei auch noch gelogen wird und behauptet wird das hier keinerlei Steuergelder fließen, finde ich eine Ungeheuerlichkeit.

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