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HeimspielReichlich Richard Strauss und eine homöopathische Dosis Shakespeare

Die digitalen Kulturempfehlungen des Tages: Humorvarianten von Jessye Norman bis Michael Niavarani.

FOTOPROBE: 'DIE UNGLAUBLICHE TRAGOeDIE VON RICHARD III'
Michael Niavarani in seinem "Globe Wien" © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Stolze 9997-Mal ist „Böhm“ vorletzte Woche auf der Homepage des Grazer Schauspielhauses aufgerufen worden. Weil man dem Publikum auch durchaus geben darf, was ihm gefällt, wird die digitale Aufführungsserie von Nikolaus Habjans Figurentheaterproduktion über die umstrittene Dirigentenpersönlichkeit nun verlängert: und zwar bis 18. Mai. Wer „Böhm“ diesmal auch versäumt, hat dann aber echt keine Entschuldigung mehr.
www.schauspielhaus-graz.com

Mehr Musik. Die New Yorker Met streamt dieser Tage eine legendäre Produktion nach der anderen: aktuell Richard Strauss’ Kammeroper „Aridane auf Naxos“ aus dem Jahr 1988 mit Jessye Norman und der auch sehr großartigen Kathleen Battle.
www.metopera.org

Sehr komisch. Strauss’ „Ariadne“ hat ihre komischen Momente. Wer den Humor derzeit dicker aufs Brot geschmiert braucht, ist mit einem Virtual-Besuch im Wiener Globe wahrscheinlich richtig beraten. „Richard III.“, nicht ausgesprochen shakespearegetreu, wäre ein Anspieltipp, die Website bietet aber auch Kabarett rund um „Simpl“-Patron Michael Niavarani und Haberer wie Viktor Gernot und Klaus Eckel. Zudem Komödienklassiker aus Burg („Der Unbestechliche“ mit Josef Meinrad) und Josefstadt („Pension Schöller“).
player.globe.wien

Neues von Pussy Riot. Punkt 9 Uhr Früh lanciert die feministische Punkband Pussy Riot heute „Nosch“, einen Protestsong gegen häusliche Gewalt. Lautstärkeregler hoch!
www.youtube.com

 

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