Kritik Wiener Staatsballett"Liebeslieder": Emotion in Bewegung

Das Wiener Staatsballett tanzt in „Liebeslieder“ Werke von Jerome Robbins, Lucinda Childs und George Balanchine.

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"Liebeslieder Walzer" von George Balanchine in der Wiener Staatsoper © APA/ASHLEY TAYLOR
 

Es war ein Abend im Zeichen großer Könnerschaft, mit ausgezeichneten Werken der Neoklassik und des Postmodern Dance. Stilvirtuose Jerome Robbins, der für den Broadway ebenso kreativ choreografierte wie für das New York City Ballet, schuf „Other Dances“ 1976 für die Stars Natalia Makarova und Mikhail Baryshnikov. Es ist ein Duo zu vier Mazurken und einem Walzer von Frédéric Chopin, für das technische Perfektion und gleichzeitig etwas Sprezzatura erforderlich sind, damit es nicht in klassizistischen Kitsch abdriftet. Stilistisch sicher und mit leiser Ironie machten die neue Erste Solistin Hyo-Jung Kang und der gerade mit dem italienischen Premio D&D ausgezeichnete Davide Dato das Werk zu einem ästhetischen Genuss, begleitet vom verlässlichen Pianisten Igor Zapradvin.

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