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NachtkritikPeter Turrinis "Gemeinsam ist Alzheimer schöner": Alles vergeigt, aber die Liebe bleibt

Die Kammerspiele der Josefstadt eröffnen mit neuem Stück von Peter Turrini: "Gemeinsam ist Alzheimer schöner" widmet sich dem Anfang und Ende der Liebe. Anhaltender Jubel für ein Stück voll Zorn und Zärtlichkeit.

++ HANDOUT ++ FOTOPROBE 'GEMEINSAM IST ALZHEIMER SCHOeNER' VON PETER TURRINI
Johannes Krisch und Maria Köstlinger in Peter Turrinis "Gemeinsam ist Alzheimer schöner" © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Wie jetzt? Eben saßen sie noch beide im Rollstuhl, greisenhaft kraftlos. Schon sieht man das Paar, das in der vollverfliesten Seniorenresidenz "Herbstfreude" eines der Luxusappartements für Bessergestellte bewohnt (Bühne: Florian Etti), zum Beatles-Kracher "Why Don't We Do It In the Road" schmusen und tanzen, beide weißhaarig, sie in grauer Strickjacke, er in schlecht sitzendem Salonrock und Gesundheitsschuhen.

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