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Salzburger FestspieleNachtkritik: "Die Empörten" blasen der Politik den Marsch

Die Salzburger Festspiele haben endlich wieder eine subtile und entlarvende Lachnummer: "Die Empörten" von Theresia Walser, im Untertitel als "Finstere Komödie" ausgewiesen, stellen der Politik, quer durch alle Lager, den Totenschein aus.

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Caroline Peters
Caroline Peters spielt die Bürgermeisterin © APA/BARBARA GINDL
 

Eine Stadt in großer Unruhe. Wahlen nahen, die noch amtierende Bürgermeisterin führt einen ziemlich aussichtslosen Kampf gegen die weit rechts angesiedelte Kontrahentin, ehe eine Katastrophe gänzlich anderer Dimension ihren Lauf nimmt. Der Halbbruder der Stadtregentin nahm sich das Leben. Die Gerüchte mehren sich, dass er ein Selbstmord-Attentat verübt habe. Um einen Skandal zu verhindern, stiehlt die Stadtregentin gemeinsam mit ihrem weiteren Bruder den Toten aus dem Leichenschauhaus und versteckt ihn in einer Kiste im Rathaus. Lügen häufen sich, sie werden immer schamloser und billiger, um einen Eklat bei der anstehenden Trauerfeier für die Opfer des Anschlags zu unterbinden.

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