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PremierenkritikMozarts "Idomeneo" als Anklage des "unwissenden, destruktiven Menschen"

Von Asylanten bis zu Klimakatastrophen: Peter Sellars deutet den "Idomeneo" bei den Salzburger Festspielen wie erwartet sehr heutig. Teodor Currentzis gestaltet die Tragédie lyrique mit dem Freiburger Barockorchester aufregend.

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SALZBURGER FESTSPIELE 2019: FOTOPROBE 'IDOMENEO'
© APA/BARBARA GINDL
 

Im "Idomeneo", seiner wohl dramatischsten und kühnsten Oper, schildert der 24-jährige Wolfgang Amadeus Mozart die Odyssee durch ein aufgewühltes Gefühlsmeer: Kretas König Idomeneo, dessen Flotte nach dem Triumph über Troja auf der Heimfahrt im Sturm unterzugehen droht, fleht Neptun um Rettung an. Dafür wolle er den ersten Mensch opfern, dem er an Land begegnet. Es wird sein Sohn Idamante sein, und mit dem Eid bohrt sich der Schmerz in die Herzen aller: In das des Vaters, des Sohnes, des Volkes, der gefangenen trojanischen Prinzessin Ilia, die für Idamante entflammt und damit die Eifersucht von Agamemnons ebenfalls hoffnungsfroher Tochter Elettra schürt. Wer keine Wahl hat, hat die Qual. Mit den zwei Liebenden aus feindlichen Lagern beginnt eine fatale Spirale von echten und falschen Schwüren, gebrochenen Versprechen und gesprochenen Verbrechen, bis Meeresgott Neptun am Ende ein versöhnliches Machtwort spricht...

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