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InterviewVon Klassik, Kärnten und dem Kernöl

Tenor Ilker Arcayürek (34) singt erstmals an der Grazer Oper: Am Samstag (12. Jänner) den Lyonel in Flotows „Martha“, im Mai die Titelpartie in Webers „Oberon“.

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Der aufstrebende Wiener Tenor Ilker Arcayürek gibt sein Operndebüt in Graz © KK/ARCAYUEREK-TENOR.COM
 

Ihr Name verweist nicht unbedingt auf österreichische Wurzeln?

ILKER ARCAYÜREK: Ich bin in Istanbul geboren, würde mich aber trotzdem als Wiener bezeichnen, denn ich kam mit meinen Eltern bereits 1989 hierher. Mein Vater wollte eigentlich Musiklehrer werden, aber dann verdiente er als Textilgroßhändler sein Geld. Meine Mutter spielte sehr schön Mandoline, war jedoch mehr oder weniger Hausfrau. Als die Ehe auseinanderging, kehrte der Vater in die Türkei zurück.

Und Sie?

ILKER ARCAYÜREK: Ich besuchte eine Musikschule in Wien-Favoriten, lernte dort zwei Jahre lang Klavierspielen und entschied mich dann zur Mitgliedschaft bei den Mozart-Sängerknaben. Da kam ich viel herum, das Reisen machte mir großen Spaß, und bei einem Gastspiel in Japan kam unser Solist in den Stimmbruch, ich durfte die Soloparts übernehmen. Danach landete ich im Arnold Schoenberg Chor und wirkte auch bei einem Chor-Projekt von Nikolaus Harnoncourt mit. An ihn denke ich besonders gerne zurück. Er konnte Musik so schön beschreiben, von ihm habe ich vieles mitgenommen.

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