In gewisser Weise muss Kristine Tornquist beweisen, dass es doch möglich ist, auf zwei Hochzeiten zu tanzen. Zwar nicht gleichzeitig, aber ihre Inszenierung der „Weibspassion“ muss in zwei völlig verschiedenen Kirchenräumen funktionieren. Denn Bruno Strobls für den Carinthischen Sommer komponierte Kirchenoper wird nach der Uraufführung zunächst in der barocken Stiftskirche Ossiach gezeigt und anschließend zweimal in der Basilika Maria Loreto in St. Andrä.
Carinthischer Sommer
Kirchenoper mit einem Ehestreit und sehr viel Action
„Eine Weibspassion“ als ein großes Abenteuer: Kristine Tornquist inszeniert die Kirchenoper des Carinthischen Sommers für zwei völlig verschiedene Kirchenräume.
© Markus Traussnig