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ErinnerungenArmin Thurnher: Fähre nach Manhattan

Als der 18-jährige Armin Thurnher ins "gelobte Land" reiste.

Armin Thurnher
Armin Thurnher © APA/Hans Punz
 

Die USA im Jahr 1967: Das erste Album der Doors erscheint, der Boxer Muhammad Ali verweigert den Militärdienst, in vielen Teilen des Landes brechen Rassenunruhen aus – und in San Francisco zelebrieren Hippies den „Summer of Love“.

kk
Armin Thurnher. Fähre nach Manhattan, 208 Seiten, 20,60 Euro. © kk

In dieses zwiespältige, zwischen Friedensbewegung und Krieg hin- und hergerissene Land reist ein 18 Jahre junger Mann aus der österreichischen Provinz. Er heißt Armin Thurnher und wird später als Journalist, Publizist und Mitbegründer der Wiener Wochenzeitung „Falter“ bekannt. Über diese erste, prägende Annäherung an sein Sehnsuchtsland hat Thurnher spät, aber zum Glück doch ein Buch geschrieben. Es wurde eine liebevolle Abrechnung, eine kritische Korrektur von tradierten und erträumten Vorstellungen. Die Liebe blieb, sie wurde nur erwachsener. Das nennt man dann wohl Leben. 

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