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Longlist veröffentlichtFünf Österreicherinnen dürfen auf den "Deutschen Buchpreis" hoffen

Gleich fünf Österreicherinnen haben es auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2019 geschafft, darunter die gebürtige Klagenfurterin Angela Lehner und die aktuelle Klagenfurter Stadtschreiberin Raphaela Edelbauer.

INTERVIEW SCHRIFTSTELLERIN RAPHAELA EDELBAUER
Nominiert für den Deutschen Buchpreis: Raphaela Edelbauer, derzeit Stadtschreiberin in Klagenfurt und Gewinnerin des Publikumspreises beim Bachmannbewerb 2018 © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 2015 den besten deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Im vergangenen Jahr hatte Inger-Maria Mahlkes Roman "Archipel" die begehrte Auszeichnung davon getragen. Nun wurde die Longlist für 2019 bekannt gegeben und mit dabei sind auch fünf österreichische Autorinnen:Andrea Grill mit "Cherubino", die gebürtige Klagenfurterin Angela Lehner mit ihrem Debütroman "Vater unser", Eva Schmidt mit "Die untalentierte Lügnerin" sowie Marlene Streeruwitz mit "Flammenwand" und die Wienerin Raphaela Edelbauer mit "Das flüssige Land". Letztere erhielt 2018 den Publikumspreis beim Bachmann-Wettlesen und ist derzeit Stadtschreiberin von Klagenfurt.

Auch der 1992 in New Delhi geborene und in Wien lebende Autor Tonio Schachinger ist mit seinem Debütroman "Nicht wie ihr" nominiert. Die 20 Titel umfassende Liste wird am 17. September auf eine sechs Titel umfassende Shortlist verkürzt. Der Sieger wird am 14. Oktober, am Vorabend der Eröffnung der Buchmesse, in Frankfurt gekürt.

In der siebenköpfigen Jury, die den deutschsprachigen "Roman des Jahres" wählt, befinden sich heuer mit der Wiener Buchhändlerin Petra Hartlieb und der Literaturkritikerin Daniela Strigl auch zwei Österreicherinnen.

Der Preis ist mit insgesamt 37.500 Euro dotiert: Der Sieger erhält 25.000 Euro, die übrigen Autoren der Shortlist jeweils 2.500 Euro. 2017   hatte der österreichische Schriftsteller Robert Menasse für seinen Roman "Die Hauptstadt" die Auszeichnung erhalten.

Die Liste der 20

Nora Bossong, Schutzzone (Suhrkamp, September 2019)
Jan Peter Bremer, Der junge Doktorand (Berlin Verlag, September 2019)
Raphaela Edelbauer, Das flüssige Land (Klett-Cotta, August 2019)
Andrea Grill, Cherubino (Paul Zsolnay, Juli 2019)
Karen Köhler, Miroloi (Carl Hanser, August 2019)
Miku Sophie Kühmel, Kintsugi (S. Fischer, August 2019)
Angela Lehner, Vater unser (Hanser Berlin, Februar 2019)
Emanuel Maeß, Gelenke des Lichts (Wallstein, Februar 2019)
Alexander Osang, Die Leben der Elena Silber (S. Fischer, August 2019)
Katerina Poladjan, Hier sind Löwen (S. Fischer, Juni 2019)
Lola Randl, Der Große Garten (Matthes & Seitz Berlin, März 2019)
Tonio Schachinger, Nicht wie ihr (Kremayr & Scheriau, September 2019)
Norbert Scheuer, Winterbienen (C.H.Beck, Juli 2019)
Eva Schmidt, Die untalentierte Lügnerin (Jung und Jung, März 2019)
Saša Stanišić, Herkunft (Luchterhand, März 2019)
Marlene Streeruwitz, Flammenwand (S. Fischer, Mai 2019)
Jackie Thomae, Brüder (Hanser Berlin, August 2019)
Ulrich Woelk, Der Sommer meiner Mutter (C.H.Beck, Januar 2019)
Norbert Zähringer, Wo wir waren (Rowohlt, März 2019)
Tom Zürcher, Mobbing Dick (Salis, März 2019)

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