Ein neuer Anfang kann aus einer neuen Liebe und Beziehung resultieren, aus einem Wohnort- und Heimatwechsel, aus der gewonnen Kraft nach einer Krise oder Krankheit, einen Jobwechsel bedeutet es bei Andreas Gabalier jedenfalls nicht. Er will der Volks-Rock-’n’-Roller bleiben, sich dabei aber komplexer, gereifter, hintergründiger und verspielter zeigen. Er selbst nennt es "Gabalier 2.0". Die Fans kennen freilich schon eine Handvoll Titel des nunmehr siebenten (in Graz, Berlin und Nashville aufgenommenen) Studioalbums mit zwölf Tracks: "Verdammt lang her" (hier nun in einer Akustik-Version), den in der Pandemie entstandenen Titel "Neuer Wind" über die Entschleunigung und Wertveränderung durch die Lockdowns sowie "Liebeleben" vom Sommer 2021, Gabaliers Antwort auf homophobe Vorwürfe. Letztere in überarbeiteten Album-Versionen.