Einer kann schon wieder nicht dabei sein: Nach der krankheitsbedingten Absage beim Ukraine-Benefizkonzert im Wiener Happel-Stadion letzte Woche kann nun auch Kurt Ostbahns Auftritt beim zweiten großen Pop-Benefiz auf dem Heldenplatz nicht stattfinden: Der Sänger ist nach seiner Corona-Erkrankung noch nicht fit. Andere sind dafür bereits zum zweiten Mal dabei: Vorwochen-Headliner Wanda werden auch heute auf der Bühne stehen, wenn unter dem Motto #YesWeCare ab 13 Uhr das nächste Großkonzert zugunsten der Opfer im Ukraine-Krieg steigt.

Der Eintritt ist frei, es werden jedoch Spenden gesammelt und an SOS-Kinderdorf und Nachbar in Not übergeben. Außerdem bitten die Veranstalter alle Besucherinnen und Besucher darum, „möglichst neue und kleine Kuscheltiere mitzunehmen und zu spenden. Das SOS-Kinderdorf kümmert sich dann darum, dass die Tiere den Kindern übergeben werden“.

Die stolze Liste der musikalischen Acts reicht diesmal von Strandhase, Filiah und Lou Asril bis Cari Cari, Maschek, Garish, Oska, Folkshilfe – und so wie zuletzt sind auch Ina Regen und Wanda dabei, deren Auftritt gegen 22.20 Uhr avisiert ist. Ganz kurzfristig wird noch Conchita alias Tom Neuwirth als Ersatz für Kurt Ostbahn einspringen. Auch wieder auf der Bühne: Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der eine Rede halten wird. Weiters sind Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer sowie Vertreterinnen und Vertreter der NGOs zu Wortbeiträgen geladen.

„Außerdem“, verriet Daniel Landau vom Veranstalterteam vorab, „hoffen wir auf eine Livezuspielung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.“ Das werde aber „eine knappe Geschichte“. Höhepunkt soll gegen 20 Uhr ein Lichtermeer werden. Landau: „Wir gehen davon aus, dass zum Lichtermeer, wenn die ukrainische Hymne gespielt wird, um die 50.000 Menschen gleichzeitig vor Ort sein werden.“ Insgesamt wird über den Tag verteilt sogar mit bis zu 100.000 Besucherinnen und Besuchern gerechnet.

Um alle bestmöglich zu schützen, soll – im Gegensatz zum Stadionkonzert letzte Woche – auf dem Heldenplatz FFP2-Maskenpflicht herrschen. Man werde auch selbst Masken verteilen „und alle inständig bitten, aufeinander Rücksicht zu nehmen, insbesondere da, wo der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann“. Ansonsten gilt die Devise der #YesWeCare-Initiative rund um den Musiker Freude: „Wir sind viele, wir sind laut: gegen Gewalt, gegen Krieg. Für Menschlichkeit und Frieden.“ Schon jetzt kann für die Aktion online gespendet werden.
https://yes-we-care.at/