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Egyd Gstättner denkt querIch komme überhaupt nicht mehr mit, nirgendwo und nirgendwohin

Egyd Gstättner über die Schule, seine Nachfolger als Schüler und nützliche Mitglieder der Gesellschaft.

Egyd Gstättner macht sich seine Gedanken über Homeschooling
Egyd Gstättner macht sich seine Gedanken über Homeschooling © Framestock - stock.adobe.com
 

Jetzt aber zu etwas ganz anderem: Heute ist schon Freitag, denke ich, heute werde ich nicht mehr in die Schule gehen, das zahlt sich nicht mehr aus, die Woche ist vorbei. Außerdem ist heute Physik (warum Physik? Keine Ahnung! Ich nehme an, die Disziplin ist austauschbar, Hauptsache Disziplin…) Aber am Montag dann mit frischer Kraft (am Montag kein Physik am Stundenplan)! Andere Frage: Werde ich am Montag überhaupt noch mitkommen? Wird man mich überhaupt noch kennen? Groß anschauen wird man mich am Montag in der Schule auf alle Fälle. Ich war ja seit einem halben Jahr nicht mehr dort. Unmöglich, das noch zu schaffen. Allmählich schleicht sich beim Frühstück schlechtes Gewissen ein: Alle anderen sitzen fleißig in der Schule und lernen und studieren, ich sitze einsam und allein hier in der Küche und schaue beim Fenster hinaus und verplempere mein Leben. Ich bin ein Faulpelz, ein Versager, der „dem Herrgott den Tag stiehlt“. Was soll nur aus mir werden?

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