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Comeback des BuchesRegional gestärkt: Der Buchhandel ist gut durch die Krise gekommen

Während andere Wirtschaftszweige unter Corona leiden, erlebt das Buch eine Renaissance. Und der Buchhandel, vor allem der lokale, kommt gut durch die große Krise, erzählen steirische und Kärntner Buchhändler,

© Christian Penz
 

„Die kleinen, engagierten Buchhändler haben eine Renaissance erlebt“, sagt Helmut Zechner. Der Chef der Klagenfurter Buchhandlung Heyn ist Vorsitzender des Österreichischen Buchhändlerverbandes und wird regelmäßig mit österreichweiten Zahlen gefüttert: „Diese Zahlen zeigen, dass wir ganz gut durch die Krise gekommen sind.“ Minus 4,4 Prozent seien ein „glimpfliches Ergebnis“, so Zechner. Wobei: „Wenn man den Online-Handel herausrechnet, ist es ein Minus von 12,8 Prozent.“ Zugewinne gab es nur beim Kinder- und Jugendbuch, vor allem Reisebücher waren während der Krise wenig nachgefragt. Auffallend war jedenfalls: „Die Kunden haben regional gekauft, es war eine riesige Solidaritätswelle.“

Kommentare (4)
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wiesengasse10
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Gut durch die Krise.....wohl auch dank Körberlgeld !!

Was meine ich damit ?? Allseits bekannt ist die Buchpreisbindung - Bücher kosten überall  gleich !! Ist aber NICHT so: Eine große Buchkette (z.B.. mit Filiale im  Murpark) hat schon seit mehreren Jahren die Buchpreisbindung für sich  nach OBEN außer Kraft gesetzt- Alle Buchpreise (überklebt sind die  offiziellen) enden auf --,90 - heißt ein schönes Körberlgeld bei ALLEN  Buchverkäufen !! Was mich dabei aufregt: kaum einer weiß das, auf die  Idee kommt ja kein Kosument, das zu checken. Und zweitens: Jetzt gehts  los, dass andere "nachziehen". Der Grazer Platzhirsch am Eisenen Tor  fängt mal an: bei allen Büchern, die neu in die Regale kommen, wird dies  so vorgenommen, bis es dann Schritt für Schritt bei allen deren Bücher  so sein wird.   Vielleser können sich bei Ausweichen auf andere heimische  Buchhandlungen (sind ja auch in dem Artikel angeführt...) viel ersparen...und gewisse Kunden werden halt aufs  Internet ausweichen. Bitte sich darüber dann aber nicht beklagen !

melahide
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Ich

hab mich in fast allen Dingen der Digitalisierung unterworfen, ich lese auch Zeitungen schon lieber onl8ne. Nur langes lesen am E-Reader mag ich nicht. Ich WILL da ein Buch in der Hand haben. Meistens schaue ich online, was mir gefallen könnte und bestelle das dann bei der Buchhändlerin meines Vertrauens. Durch die Buchpreisbindung ist der Preis ja ohnehin überall gleich. Da muss ich nicht zu einer Kette ...

wiesengasse10
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Siehst du Melahilde, du bist ein gutes Beispiel !

Siehe meinen Eintrag weiter oben. Die Buchpreisbindung wird von einigen großzügigst nach oben "aufgerundet". Entferne mal das Preispickerl, darunter "erscheint" der eigentlich korrekte Preis !!

melahide
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Was

Ich bin ein Beispiel? Meinte ja, dass ich NICHT zu Ketten gehe und ich bei einer persönlich bekannten Buchhändlerin kaufe. Die überklebt keine Preise.

Also beim Buch ist das Argument „ist bei Amazon oder Thalia e billiger“ nicht gegeben. Bücher kann man ruhig beim „kleinen“ Händler kaufen!