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Theater an der WienWie man feurige Engel vertreibt

Andrea Breth versetzt Sergej Prokofjews phantastische Oper „Der feurige Engel“ in eine psychiatrische Klinik. Dem musikalischen Fest tut diese thematische Verengung keinen Abbruch.

Bo Skovhus (Ruprecht) und Ausrine Stundyte (Renata)
© Bernd Uhlig
 

Warum verlegt Andrea Breth die Geschichte der von Visionen geplagten, labilen Renata und ihres robusten Begleiters Ruprecht aus dem 16. Jahrhundert in dieses beklemmende Ambiente? Gewiss, der Kunstgriff, den man derzeit verdächtig oft auf Opernbühnen sieht, verringert Regie-Probleme. Wenn alle verrückt sind, verschwinden auch alle Widersprüche problematischer Libretti wie von Zauberhand. Aber was lässt sich dann noch erklären, erzählen?

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