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Corona-KriseMusik- und Bühnenverlage erwarten 15 Millionen Euro weniger Einnahmen

Die Musik- und Bühnenverlage fordern jetzt auch Unterstützung: Auch Verlage wie die AKM oder der Verband der Bühnenverleger Österreichs wollen 80 Prozent ihres Umsatzverlustes ausgeglichen haben.

Leere Ränge: Kein Umsatz
Leere Ränge: Kein Umsatz © (c) APA/MARTIN FICHTER-W�SS (MARTIN FICHTER-W�SS)
 

"Auch die Musik- und Bühnenverlage als direkt von der Coronakrise betroffene Unternehmen sollten die Umsatzausfälle in Höhe von 80 Prozent ersetzt bekommen", fordern AKM, der Musikverleger Union Österreich und der Verband der Bühnenverleger Österreichs am Dienstag in einer Aussendung.

Staatliche Unterstützung sei angesichts der dramatischen Auswirkungen des Lockdowns auch für die Musik- und Bühnenverlage notwendig. "Die Folgen von leeren Opernhäusern, Theatersälen und Konzertbühnen sowie Veranstaltungen der Unterhaltungsmusik gehen weit über das fehlende Kulturerlebnis der BesucherInnen hinaus, sie treffen einen wichtigen Wirtschaftszweig in all seinen Facetten mit voller Kraft", sagen die Verlage. Daher rechnet man mit Umsatzeinbrüchen von 60 bis 80 Prozent für 2020. Und das würde sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen.

Astrid Koblanck, Vorstand der Universal Edition AG, der Musikverleger Union Österreich und Präsidentin des Verbands der Bühnenverleger Österreichs, glaubt, dass allein der Umsatzrückgang aus dem direkten Rechtegeschäft der Musik- und Bühnenverlage 15 Millionen Euro betragen werde. 39 Verlage sind in der Musikverleger Union organisiert, der Verband der Bühnenverleger hat 13 Mitglieder.

Kommentare (1)
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Bodensee
4
1
Lesenswert?

langsam reichts aber.......

......ich habe jedenfalls keinen Bock mehr darauf, mit meinem Steuergeld-Anteil nahezu jedes Unternehmen in Österreich künstlich am Leben zu erhalten. Es wird zu einer "natürlichen Auslese" wie in der Tierwelt kommen. Die starken Betriebe werden diese Krise überleben und die schwachen eben nicht.