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2019 verstorben Trauer um diese Todesfälle

Von Elfriede Ott bis Karel Gott: Zahlreiche prominente Kulturschaffende sagten für immer Adieu. Ein Überblick.

Rosamunde Pilcher

7. Februar: Großbritanniens Liebesromanlegende Rosamunde Pilcher stirbt im Alter von 94 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. Die Bestsellerautorin hatte mit Werken wie "Wintersonne" oder "Der Brombeertag" ihrer Heimat Cornwall einen Tourismusboom und den TV-Sendern mit den Verfilmungen verlässlich hohe Einschaltquoten beschert.

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Bruno Ganz

16. Februar: Der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz stirbt im Alter von 77 Jahren in Zürich. Der Träger des Iffland-Rings war lange Zeit einer der zentralen Proponenten der Berliner Schaubühne unter Peter Stein, drehte aber auch weit über 100 Filme. In die Kinogeschichte eingegangen sind seine Interpretationen des Engels Damiel in Wim Wenders "Der Himmel über Berlin" sowie von Adolf Hitler in "Der Untergang". 

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Hilde Zadek

21. Februar: Hilde Zadek, eine der großen Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts, stirbt im biblischen Alter von 101 Jahren. Zadek war Kammersängerin und Ehrenmitglied der Staatsoper und zog sich in den 1970ern von der Bühne zurück. Seither war sie als Gesangslehrerin tätig, leitete unter anderem bis 1978 die Gesangsabteilung am Konservatorium der Stadt Wien.

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Werner Schneyder

2. März: Kabarettist, Autor und Schauspieler Werner Schneyder stirbt 82-jährig in Wien. Der selbst ernannte "Universaldilettant", der als Sänger, Boxkommentator, Werbetexter, Regisseur, Dramaturg und Essayist arbeitete, war einer der pointiertesten politischen Kommentatoren und bekanntesten Kabarettisten.

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Elizabeth T. Spira

9. März: Mit Elizabeth T. Spira stirbt eine Ikone der TV-Unterhaltung in Österreich. Die Journalistin und Dokumentarfilmerin, die 76 Jahre alt wurde, machte sich mit ihrer Partnervermittlungssendung "Liebesg'schichten und Heiratssachen" sowie den "Alltagsgeschichten" im ORF einen Namen.

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Friedrich Achleitner

27. März: Friedrich Achleitner, Doyen der Architekturkritik und Hauptvertreter der "Konkreten Poesie", stirbt mit 88 Jahren. Sein mehrbändiges Lebenswerk "Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert" vollendete der wortmächtige Publizist kurz nach seinem 80. Geburtstag. Gemeinsam mit u.a. H.C. Artmann und Oswald Wiener ging er als "Wiener Gruppe" in die Literaturgeschichte ein.

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Doris Day

13. Mai: Die Hollywoodlegende Doris Day stirbt im Alter von 97 Jahren. Sie feierte ihre größten Filmerfolge in den 60er Jahren und war auch als Sängerin erfolgreich. Ende der 50er Jahre erhielt Day für "Bettgeflüster" eine Oscar-Nominierung.

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Elfriede Ott

12. Juni: Die Schauspielerin Elfriede Ott, Doyenne und Ehrenmitglied des Theaters in der Josefstadt, stirbt einen Tag nach ihrem 94. Geburtstag. Ans Theater in der Josefstadt kam sie 1958. 30 Jahre lang leitete sie die Maria Enzersdorfer Festspiele, die sie 1983 mit ihrem Lebensgefährten Hans Weigel ins Leben gerufen hatte. 1985 gründete Ott die Schauspielabteilung des Wiener Konservatoriums und leitete sie bis 2004.

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Franco Zeffirelli

15. Juni: Der italienische Regisseur Franco Zeffirelli stirbt nach langer Krankheit im Alter von 96 Jahren. Den Durchbruch als Theaterregisseur schaffte Zeffirelli 1960 mit seiner Inszenierung von Shakespeares "Romeo und Julia", die Filmversion dieser Tragödie wurde 1967 einer seiner größten Kinoerfolge.

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Wilhelm Holzbauer

15. Juni: Der österreichische Architekt Wilhelm Holzbauer stirbt im Alter von 88 Jahren in Wien. Holzbauer zählte zu den prominentesten und am meisten beschäftigten heimischen Architekten. Allein in Wien baute er u.a. Bürobauten in der Lassallestraße, den Andromeda-Turm auf der Donauplatte oder die neue Fassade der Volksoper.

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Johann Kresnik

27. Juli: Der österreichische Tanzpionier und Regisseur Johann Kresnik stirbt im Alter von 79 Jahren im Klinikum Klagenfurt an Herzversagen. Er war Ballettdirektor in Bremen und Heidelberg und revolutionierte mit seinen zahlreichen Arbeiten das Choreografische Theater durch provokative und politische Zugänge.

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Paul Badura-Skoda

26. September: Der österreichische Pianist Paul Badura-Skoda stirbt im Alter von 91 Jahren. Der Solokünstler war mehr als 70 Jahre lang und bis kurz vor seinem Tod auf Konzertbühnen im Einsatz.

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Jessye Norman

30. September: Die US-Opernlegende Jessye Norman stirbt im Alter von 74 Jahren in New York. Die Sopranistin, die im Zuge ihrer weltweiten Karriere auch oft in Österreich tätig war, zählte neben klassischer Musik auch Jazz und Blues zu ihrem Repertoire.

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Eric Pleskow

1. Oktober: Viennale-Präsident Eric Pleskow stirbt im Alter von 95 Jahren. In den 1930ern vor den Nazis aus Wien geflüchtet, stieg Pleskow zum Filmtycoon in Hollywood auf. Er zeichnete als Produzent für Klassiker wie "Das Schweigen der Lämmer" oder "Amadeus" mitverantwortlich.

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Lotte Tobisch

19. Oktober. Charlotte „Lotte“ Tobisch-Labotýn stirbt im Alter von 93 Jahren. Die Managerin, Schauspielerin und Autorin galt als Grande Dame der Wiener Society und als Inbegriff der eleganten Wiener Salondame. Große Bekanntheit erlangte sie als Organisatorin des Wiener Opernballs, den sie von 1981 bis 1996 leitete.

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Karel Gott

2. Oktober: Der tschechische Schlagerstar Karel Gott stirbt im Alter von 80 Jahren. Der Sänger, legendär geworden dank des Titelsongs zur Zeichentrickserie "Biene Maja", hatte zuletzt eine Leukämie-Erkrankung öffentlich gemacht.

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Gustav Peichl

17. November: Gustav Peichl, einer der prägenden Architekten Österreichs der Nachkriegszeit und als "Ironimus" über Jahrzehnte prominenter Karikaturist, stirbt im Alter von 91 Jahren in Wien. Zu den zentralen Arbeiten des Architekten gehören die ORF-Landesstudios, das neue Haus der Kammerspiele München, die Bundeskunsthalle Bonn und nicht zuletzt das Karikaturmuseum in Krems mit dem Ironimus-Kabinett.

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Kommentare (1)

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andreakrenn
2
0
Lesenswert?

Kulturschafften?

was ist damit gemeint?
Traurig natürlich der der Tod dieser Legenden ..

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