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InterviewOzon: "Ich machte diesen Film für die Opfer"

Frankreichs Meisterregisseur Francois Ozon widmet seinen neuesten Film einem brisanten Thema. In „Gelobt sei Gott“ beschäftigtt er sich, auf Basis tatsächlicher Ereignisse, mit Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche.

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TOPSHOT-GERMANY-BERLINALE-FILM-FESTIVAL
Francois Ozon mit seinem Preis für "Gelobt sei Gott" in Berlin © APA/AFP/ANDERSEN
 

Ozon erzählt in „Gelobt sei Gott“ hochseriös und dennoch aufwühlend, erhielt für seine Regiearbeit bei der Berlinale den Großen Preis der Jury. Nun läuft der Streifen in den österreichischen Kinos.
Was haben Ihre Produzenten gesagt, als Sie dieses Thema vorschlugen?
FRANCOIS OZON: Sie haben ein bisschen dumm aus der Wäsche geschaut. Ihre Hoffnung, dass dies volle Kassen machen könnte, war nicht sehr hoch. Letztendlich gaben sie, das kann man buchstäblich betrachten, ihren Segen. Und siehe da: „Gelobt sei Gott“ wurde einer meiner erfolgreichsten Filme.

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