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Bildikonen der 60er-Jahre50 Jahre Woodstock: Warum dieses Bild so wichtig ist

Die Macht der Bilder: Kaum ein Jahrzehnt hat so viele mediale Ikonen hervorgebracht wie die 60er-Jahre. Doch wie wird ein Foto zu einer Bildikone und welche Rolle spielen dabei die Medien? Eine Bildbefragung.

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Bobbi und Nick Ercoline in Woodstsock
Bobbi und Nick Ercoline in Woodstock - fotografiert von Burk Uzzle ©  imago/United Archives (imago stock&people)
 

Ein Paar, eng umschlungen in der Morgendämmerung, eingehüllt in eine Decke: Den meisten Menschen genügt eine Beschreibung dieses Bildes, um es klar vor sich zu sehen. Vor 50 Jahren waren Bobbi und Nick Ercoline zwei Menschen unter rund 500.000. Mathematisch gesehen eine zu vernachlässigende Größe, doch in der Kombination mit dem Fotografen Burk Uzzle wurden sie weltberühmt – zunächst ohne es zu wissen, denn das Paar wusste gar nicht, dass es fotografiert wurde. Dass die beiden auch heute noch eine Fixgröße im kollektiven Gedächtnis sind, hat weniger mit dem Fotografen zu tun, obwohl er damals schon eine große Nummer in der Branche war, sondern mit der Erzählung, die dieses Bild auch fünf Jahrzehnte danach noch transportiert.

Bilder wie diese nennt man auch Ikonen, weil sie Stellvertreter für Ereignisse sind, die sich in Form dieser Bilder ins kollektive Gedächtnis gebrannt haben. Es ist ein erlauchter Kreis an Bildern, die sich unter diesem Dach versammeln dürfen, denn nur die wenigsten erfüllen die Parameter dafür, wie Kathrin Fahlenbrach, Professorin für Medienwissenschaft an der Universität Hamburg, erläutert: „Zu einer Medienikone gehört, dass sie nicht nur in der Presse rezipiert wird, sondern auch durch andere Bereiche der Bildkulturen wandert, wie durch Werbung, Kunst oder Alltagskultur.“

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