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Über 40 GruppenChorfestival: Ganz Graz wird zum Klangkörper

Ende Mai wird Graz wieder zum Klangkörper mutieren, wenn an zahlreichen Plätzen der Stadt gesungen wird. Lange Nacht der Chöre und "Messiah"-Special im Stephaniensaal.

Voces8, eines der derzeit besten A-cappella-Ensembles weltweit, ist auch beim Galakonzert „Messiah“ zu hören
Voces8, eines der derzeit besten A-cappella-Ensembles weltweit, ist auch beim Galakonzert „Messiah“ zu hören © Staples
 

 "Voices of Spirit 2019", das 6. Internationale Chorfestival, findet an vier Tagen in der Steiermark statt. Höhepunkt des vokalen Treibens ist die "Lange Nacht der Chöre", bei der mehr als 40 Gruppen über mehrere Stunden für Beschallung sorgen, hieß es bei der Pressekonferenz am Dienstag.

"Wir sind vom kalten November in den wärmeren Mai gegangen, jetzt ist auch Open-Air möglich", begründete Franz M. Herzog, der künstlerische Leiter des Festivals, die Verlegung von Herbst auf den Frühling. "Wir wollen Graz vier Tage lang in Sing-City verwandeln", zeigte sich Herzog ambitioniert. Dazu werden bei der "Langen Nacht der Chöre" (29.5.) mehr als 40 steirische und internationale Vokalgruppen bei freiem Eintritt in der Innenstadt auftreten. Dabei sollen das Grazer Rathaus, die Orangerie der Burg oder auch das Mausoleum zu Konzertsälen umfunktioniert werden.

Als "Artist in Residence" wird das Londoner Vokaloktett Voce8 dabei sein und neben mehreren Konzertauftritten auch Workshops absolvieren und dort Teilnehmer coachen. Teil der Veranstaltung ist auch das Meistersingerfest auf den Kasematten des Schloßbergs. Es findet alle drei Jahre statt und ist ein Treffen von Schulchören, die mit dem Gütesiegel "Meisterchor" ausgezeichnet wurden. Derzeit dürfen sich rund 7.000 junge steirische Sängerinnen und Sänger "Meistersinger" nennen, ein Teil von ihnen wird das Konzert bestreiten.

Zu den Höhepunkten zählt auch das Auftragswerk Friedensmesse, das eine Arbeit von Anselm Schaufler, Franz M. Herzog, Leonhard Stampler, Christian Dreo und Martin Stampfl darstellt und am Sonntag (2.6.) in der Mariahilferkirche aufgeführt wird. Den Abschluss bildet das Galakonzert "Messiah" im Stephaniensaal, das Ausschnitte aus Händels berühmtem Oratorium mit moderner Musik aus verschiedenen Bereichen zu einem neuen Gesamtkunstwerk verbindet und von den Festivalchören gesungen wird.

 

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