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#MeTooBerühmter Weihnachtssong von Playlists gestrichen

In US-Radiosendern laufen derzeit Weihnachtslieder in Schleifen - doch ein berühmter Song ist infolge der #MeToo-Bewegung nun in Verruf geraten: Der Klassiker "Baby, It's Cold Outside" wurde von einer Reihe von Radiosendern von deren Playlisten gestrichen.

USA NEW YORK SNOWSTORM CHRISTMAS ANGELS
Kalte Weihnachten in New York. Singen will man nicht mehr darüber. © EPA
 

Grund für den Boykott ist der Text des Songs, den manche als übergriffig gegenüber Frauen und sogar als Beschreibung einer Fast-Vergewaltigung kritisieren.

Als erster nahm der Radiosender WDOK im US-Bundesstaat Ohio das Lied, das unter anderem von Dean Martin, Dolly Parton, Ray Charles und Lady Gaga interpretiert wurde, am vergangenen Wochenende aus seinem Programm. Der Sender, der in der Festzeit nur Weihnachtslieder spielt, berief sich auf eine Umfrage unter Hörern, die gegen "Baby, It's Cold Outside" votiert hätten. Andere Sender im Land sowie auch in Kanada folgten. In Colorado gab es aber auch Proteste empörter Hörer über die Zensur des Songs - der Radiosender KOSI kündigte daraufhin am Dienstag an, das Lied wieder zu spielen.

Der Text des Songs ist seit Jahren umstritten, doch infolge der Enthüllungen über sexuellen Missbrauch und Vergewaltigungen vor allem in der Film- und Musikbranche ist die Diskussion in diesem Jahr besonders virulent. In dem Lied wird der Verführungsversuch eines Mannes besungen, der eine Frau überreden will, bei ihm über Nacht zu bleiben - "Baby, It's Cold Outside" bedeutet auf Deutsch "Schatz, es ist kalt draußen". In dem Dialog in dem Lied heißt es unter anderem auch: "Say, what's in this drink?" ("Sag, was ist in dem Getränk drin?") und "I ought to say no, no, no ..." ("Ich sollte Nein, Nein, Nein sagen...").

Kommentare (2)

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scaramango
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70
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Frau kann´s auch echt übertreiben !!!

Kindisch sowas und bringt wirklich benachteiligten und unterdrückten Frauen gar nichts.

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erstdenkendannsprechen
28
12
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wieso "frau"?

die mehrheit der hörer, die abgestimmt haben. ich denke, da sind auch männer dabei.
"bringt wirklich benachteiligten und unterdrückten frauen gar nichts" - schadet ihnen aber auch nicht. ihr posting bringt ihnen auch nichts - so what?
dieses argument "bringt bla bla bla" ist übrignes falsch. wenn ein lied schön, cool, weihnachtlich usw. empfunden wird, in dem es darum geht, eine frau betrunken und gefügig zu machen, dann ist das schon ein problem. es stellt etwas als normal dar, dass keinesfalls normal ist. und wenn man das anspricht, so hilft das in zukunft vielleicht menschen, ihre einstellungen und handlungen zu hinterfragen. was wiederum irgendwem nützen kann - nicht zwingend muss.

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