Bond Girls mit eigener Karriere Das sind die berühmtesten Bond Girls

Das Bond Girl als Kurvenwunder, das nach seinem spärlich bekleideten Filmauftritt wieder in der Versenkung verschwindet: Diesem Klischee haben längst nicht alle Schauspielerinnen in Bond-Filmen entsprochen. Das sind die berühmtesten unter ihnen.

Ursula Andress in "Dr. No"

Als "Honey Ryder" entstieg die Schweizerin Ursula Andress in "Dr. No" (1962)wie die schaumgeborene Venus dem Meer. Das brachte ihr immerhin einen Golden Globe für die Rolle ein - und ewigen Ruhm als erstes Bond Girl überhaupt.

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Honor Blackman in "Goldfinger"

Honor Blackman war in der britischen TV-Serie "Mit Schirm, Charme und Melone" bereits zum Star geworden, als sie sich 1964 als Pussy Galore für James Bond in "Goldfinger" im Heu rekelte. Beim Dreh war sie 38 und damit die älteste Bond-Gespielin vor Monica Bellucci (51).

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Karin Dor in "Man lebt nur zweimal"

In den 60ern wurde die deutsche Schauspielerin Karin Dor mit Edgar-Wallace- und Karl May-Filmen bei uns bekannt. Spielte nach ihrer Bond-Rolle in "Man lebt nur zweimal"auch im Hitchcock-Krimi "Topaz" mit.

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Diana Rigg in "Im Geheimdienst ihrer Majestät"

Auch Diana Rigg, hier in "Im Geheimdienst ihrer Majestät", war zumindest dem britischen Publikum bereits aus der TV-Serie "Mit Schirm, Charme und Melone"bekannt. In ihrer Heimat ist Rigg eine gefeierte Theaterschauspielerin, war unter anderem war Vorstandsmitglied der Royal Academy of Dramatic Art und hat in Oxford unterrichtet.

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Jane Seymour in "Leben und sterben lassen"

Jane Seymour hat nach ihrem Bond-Auftritt in "Leben und sterben lassen" Fernsehkarriere gemacht, etwa in der Fernsehserie "Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft", in "Jenseits von Eden" und "Smallville". Die gebürtige Britin mit US-Pass besitzt mittlerweile einen "Emmy" und einen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame" .

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Barbara Bach in "Der Spion, der mich liebte"

Na gut, karrieremäßig kam für US-Schauspielerin Barbara Bach nach Bond ("Der Spion, der mich liebte") nicht mehr viel an tollen Rollen. Immerhin: Beim Dreh zu "Caveman - Der aus der Höhle kam" lernte sie 1980 einen echten Beatle kennen und ist seither Mrs. Ringo Starr.

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Kim Basinger mit Sean Connery in "Sag niemals nie"

Die Rolle an Sean Connerys (und Bösewicht Klaus Maria Brandauers!) Seite  in "Sag niemals nie" war 1983 Kim Basingers Durchbruch. Es folgten Filme wie "9½ Wochen" oder "L.A. Confidential", für den sie 1998 einen Oscar erhielt.

KK

Grace Jones in "Im Angesicht des Todes"

Grace Jones bewies als "May Day" in "Im Angesicht des Todes" Kampfstärke. Und zeigte als Pop-Superstar der 80er ("Slave to the Rhythm"), wie Party geht.

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Maryam d'Abo in "Der Hauch des Todes"

Maryam d'Abo, Britin mit georgischen Wurzeln, hat zwar nach "Der Hauch des Todes" nicht wirklich Karriere gemacht; in Großbritannien ist sie als Film- und TV-Schauspielerin immerhin ganz gut beschäftigt. Aber sie rodelte 1987 mit Timothy Dalton im Cellokasten durch die österreichische Bergwelt, das allein sichert ihr unsterblichen Ruhm.

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Famke Janssen in "GoldenEye"

Famke Janssen bewies als Xenia Onatopp 1995 in "GoldenEye" unheimliche Schenkelkraft - und seither bei den "X-Men" als Superheldin Jane Grey telepathische und telekinetische Fähigkeiten. Seit heuer ist sie auch in der TV-Serie "How to Get Away with Murder" zu sehen.

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Teri Hatcher in "Der Morgen stirbt nie"

US-Mimin Teri Hatcher, hier in "Der Morgen stirbt nie", kennt man auch aus den Fernsehserien "MacGyver", "Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark" und "Desperate Housewives". 

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Michelle Yeoh in "Der Morgen stirbt nie"

Zwei Menschen auf dem rasenden Motorrad aneinandergekettet: vielleicht eine der besten Actionszenen der Bond-Geschichte. Die aus Malaysien stammende Schauspielerin Michelle Yeoh war nach ihrem Bond-Durchbruch 1997 in "Der Morgen stirbt nie" auch in "Tiger & Dragon" (2000), "Die Geisha" (2005) zu sehen und verkörperte 2011 in der Filmbiographie "The Lady" die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. 

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Sophie Marceau in "Die Welt ist nicht genug"

Schon seit sie 14 war, also seit "La Boum – Die Fete" (1980) ist Sophie Marceau ein Star. Die Schauspielerin, hier in "Die Welt ist nicht genug", zählt heute zu den Größen des französischen Films, bei uns war sie zuletzt in "Ein Augenblick Liebe" (2014) zu sehen.

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Halle Berry in "Stirb an einem anderen Tag"

2002 brachte in "Stirb an einem anderen Tag" den Großauftritt Halle Berrys im orangen Bikini. Im selben Jahr gewann sie für "Monster's Ball" den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Zählt mit Filmen wie "X-Men", "Cloud Atlas2 etc. zu Hollywoods größten weiblichen Stars. Derzeit in der TV-Serie "Extant" zu sehen.

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Rosamund Pike in "Stireb an einem anderen Tag"

Rosamund Pike war 2002 in "Stirb an einem anderen Tag" noch eine Anfängerin. Inzwischen ist sie mit Filmen wie "Hectors Reise" oder "Gone Girl" selbst zum Star avanciert.

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Madonna in "Stirb an einem anderen Tag"

Und dann war da ja noch wer in diesem Film. Mehr Superstar geht nicht: Madonna sorgte als James Bonds Fechttrainerin in "Stirb an einem anderen Tag" für Extra-Aufsehen.

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Eva Green in "Casino Royale"

Die Französin Eva Green war in Daniel Craigs erstem Bond 2006 dabei - in "Casino Royale" als seine große Liebe Vesper Lynd. Seither in Filmen wie "Dark Shadows", "Sin City 2" einigermaßen erfolgreich. Die TV-Serie "Penny Dreadful" könnte ihr Durchbruch werden.

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Gemma Arterton in "Ein Quantum Trost"

Endlich war in "Ein Quantum Trost" wieder einmal ein durch und durch englisches Bond Girl an Bord. Gemma Arterton (29) zählt zu den spannendsten Schauspielerinnen ihrer Generation, was man  ihren Filmrollen ("Kampf der Titanen", "Hänsel und Gretel: Hexenjäger", "Runner Runner") möglicherweise weniger anmerkt als ihren Theaterengagements.

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Monica Bellucci und Daniel Craig in "Spectre"

Monica Bellucci, ab nächster Woche in "Spectre" zu erleben, hat eine schauspielerische Spannweite, die von Kunstkino wie "Irreversibel" und "Baaría" bis zur Matrix-Reihe und Disneys "Duell der Magier" reicht. Die Italienierin ist in ihrer Heimat, in Frankreich und Hollywood gefragt - und möchte mit 51 statt "Bond Girl" lieber "Bond-Lady" sein. Lassen wir gelten!

AP
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