Kurz, nur ganz kurz erinnert der marschierend schwermütige Auftakt den traumatisierten Gebirgsösterreicher an den seligen Kameradschaftsbund, umso erlösender dann die bohrende Trompete von Thomas Heberer, bevor es dann ans virtuos Eingemachte geht. Und das ist eine erweckende Huldigung an die legendäre deutsche Pianistin und Komponistin Jutta Hipp, die vor Kurzem hundert Jahre alt geworden wäre. Eingespielt vom US-Trio Remedy und in ungemein transparenter und delikater Atmosphäre eingefangen von Tom Tedesco in New Jersey.