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Forschung aus Kärnten - FHMaturanten mit großem Potenzial

Erstmals wurden Ideen beim FH-Maturaprojekt-Wettbewerb online präsentiert. Für die Maturanten kein Problem.

Rund 40 Diplomarbeiten und vorwissenschaftliche Arbeiten ritterten im FH-Wettbewerb um Preisgelder von insgesamt 9000 Euro
Rund 40 Diplomarbeiten und vorwissenschaftliche Arbeiten ritterten im FH-Wettbewerb um Preisgelder von insgesamt 9000 Euro © F - stock.adobe.com
 

Die Vielfalt bei den Einreichungen steigt enorm. Die Maturanten werden immer kreativer bei ihren Projekten“, sagt Thomas Kandolf, der es wissen muss: Immerhin begleitet er den Maturaprojekt-Wettbewerb der FH Kärnten als Juror seit sechs Jahren. In dieser Zeit konnte er beobachten, wie neben der technischen Finesse auch die Kompetenz bei der wirtschaftlichen Umsetzung der Ideen stetig zunahm: „Man merkt, wie die Schulen Unternehmergeist verbreiten.“

Diesen Geist will die FH mit ihrem Wettbewerb beflügeln, und prämiert daher jedes Jahr hervorragende Abschlussarbeiten in den Bereichen Gesundheit, Technik und Wirtschaft. Kandolf, selbst Absolvent der FH und mittlerweile als Leiter des Innovationsmanagements bei einem internationalen Konzern tätig, konnte bei seiner Jurytätigkeit über die Jahre einiges von den Schülern lernen: „Sie präsentieren ihre Projekte unglaublich professionell und das auch online ohne Probleme.“

Kategorie Wirtschaft

Gewinner: Natalie Gojer, Helena Ebner und Sarah Werkl vom CHS Villach.
Projektidee: Die Schülerinnen beschäftigten sich im Rahmen ihrer Diplomarbeit „Demokratie in Szene gesetzt“ mit der Förderung von Demokratie- und Medienkompetenzen. Ziel ihrer Arbeit ist es, Kinder im Volksschulalter für unter anderem Demokratieprozesse zu sensibilisieren und ihnen Medienkompetenz zu vermitteln.

Kategorie Gesundheit

Gewinner: Hanna Gerlitz und Viktoria Missoni von der BAfEP Kärnten.
Projektidee: Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie Kinder trauern, wenn sie einen schweren Verlust erleiden und wie sie von Eltern und pädagogischen Fachkräften in dieser Phase altersgemäß begleitet werden können. Das Projekt „Trauer und Verlusterfahrung durch Tod im Kindesalter“ gibt Antworten in dieser Situation.

Engineering & IT

Gewinner: Martin Schacherbauer und Marcell Achrainer von der HTBLA Braunau am Inn.
Projektidee: Die Schüler haben das klassische Schachspiel in die virtuell erweiterte Realität transferiert. Gespielt werden kann es gegen eine künstliche Intelligenz oder gegen menschliche Gegner. Die beiden sind überzeugt, dass „Augmented Reality“ und Hologramme schon bald „ein heißes Thema“ sein werden“.

Bauingenieurwesen & Architektur

Gewinner: Lisa Kogler und Hanna Draxl von der HTL Imst.
Projektidee: Der Bau eines Krankenhauses in Ghana, der traditionelle Bauweisen mit modernen Industrietechniken verbindet, steht im Zentrum dieser Arbeit. Architektur als Beitrag zum Klimaschutz lässt ein ökologisch wertvolles, nachhaltiges und klimafreundliches Krankenhaus entstehen. Sonderpreis für Nachhaltigkeit.

Silicon Alps Sonderpreis

Gewinner: Laura Haberl, Vanessa Dorn und Nina Hartl von der HTBLA Braunau am Inn.
Projektidee: „FindMyWay“ ist ein Leitsystem für Orientierungsschwache und ermöglicht die Identifikation von Personen mittels ID sowie die Ausgabe einfacher Webanleitungen. Das Projekt wurde im Rahmen des Sonderpreises „Smarte Systeme“ vom Silicon Alps Cluster ausgezeichnet.

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Mezgolits
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"Demokratie in Szene gesetzt"

Bravo - das halte ich für eine sehr gute Projekt-
idee = es gibt bei uns viel zu verbessern und
hoffentlich bekommen wir dadurch einmal
eine ehrliche Partei. Erfinder Stefan Mezgolits