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Forschung aus Kärnten - FHFH setzt auf Digibau für Studierende

Lehrförderprojekt will Digitalisierung in der Lehre des Bauwesens mithilfe von Multimediatechnik vorantreiben.

Mit digitalisierten Bauplänen fällt es Betrachtern leichter, sich das zukünftige Gebäude vorzustellen
Mit digitalisierten Bauplänen fällt es Betrachtern leichter, sich das zukünftige Gebäude vorzustellen © sompong_tom - stock.adobe.com
 

Um früher den Bauplan seines eigenen Hauses lesen zu können, bedurfte es einiger Vorstellungskraft. Modelle aus Styropor erleichterten zwar die Darstellung, waren aber zeitaufwendig und kostenintensiv. Heutzutage kommt die Digitalisierung im Bauwesen dem Bauherren entgegen. Mithilfe von Building Information Modeling (BIM) können komplexe Gebäude bis ins kleinste Detail digitalisiert werden. Zudem ermöglicht es Virtual oder Augmented Reality (V/AR), Bauwerke bereits virtuell in allen möglichen aber auch unmöglichen Perspektiven zu besichtigen, bevor diese überhaupt gebaut sind.

Damit Studierende des Studienbereichs Bauingenieurwesen und Architektur der Fachhochschule Kärnten zukünftig von einer Kombination der neuen Technologien profitieren können, startet Jörg Störzel mit seinen Kollegen Mario Wehr, Norbert Randl, Sandra Ofner und Jürgen Thierry das auf zwei Jahre angelegte Projekt „Digibau“. „Durch die Kooperation zwischen den Studiengängen Bauingenieurwesen und Multimediatechnik sollen diese Technologien anhand konkreter Lehrveranstaltungen eingeführt werden“, sagt Störzel. „Dadurch sollen zum einen die Kooperationen zwischen den beiden Studienbereichen angestoßen und die Lehre sowohl digitalisiert als auch modernisiert und verbessert werden.“

Ziel des Projektes ist es, den traditionellen Unterricht zu ergänzen, zu verändern und weiterzuentwickeln. Mithilfe der kombinierten Technologien wäre es möglich, Bauteile bis hin zu Bauwerken im Unterricht räumlich umfassend zu erleben und nahezu alle modellrelevanten Informationen wie energetisches und statisches Verhalten oder die Kosten am virtuellen Modell zu studieren.

„Eine umfassende Verwendung von V/AR in der Lehre könnte diese auf lange Sicht von Zeit und Raum entkoppeln und damit ganz neue Studienformen ermöglichen“, sagt Störzel.

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