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PH KärntenProfessionelle Führung gefragt

Ab 2023 müssen Schuldirektoren eine Qualifikation für Leitungsaufgaben vorweisen, um einen Posten zu erhalten. Die PH Kärnten bildet dazu aus.

Michael Gutownig führt die „Schule.Leitung.Akademie“
Michael Gutownig führt die „Schule.Leitung.Akademie“ © KK/Furgler
 

Bisher waren Lehrerinnen und Lehrer, die in den Rang eines Schulleiters aufgestiegen sind, vorwiegend Autodidakten: „Wer heute noch Lehrer an einer Schule war, kann diese schon morgen leiten. Man muss keine spezielle Vorbildung im Bereich Schulmanagement vorweisen“, sagt Michael Gutownig.

Er leitet die „Schule.Leitung.Akademie“ (S.L.A) an der PH Kärnten, an der sich künftige Direktoren für ihre Aufgaben vorbereiten können. Die einzelnen Module dieser Ausbildung befassen sich mit Führungsverständnis, Organisationsentwicklung und Organisationsführung, Personalführung und Personalentwicklung sowie Schulqualität. Noch ist diese Ausbildung keine zwingende Voraussetzung für die Erlangung eines Schulleiterpostens, mit 2023 wird sich das aber ändern: „Wer ab 1. 1. 2023 eine Schule oder eine Abteilung an einer solchen leiten will, benötigt eine abgeschlossene Qualifikation im Ausmaß von 20 ECTS-Punkten“, sagt Gutownig. Aus diesem Grund bietet die S.L.A seit diesem Studienjahr den Hochschullehrgang „Schulen professionell führen – Vorqualifikation“ an. Im Herbst 2020 geht er in die nächste Runde. Auch wenn die Ausbildung an der PH Kärnten stattfindet, der Abschluss qualifiziert für Leitungsfunktionen an Schulen in ganz Österreich.

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